Wie gefällt Ihnen der Artikel?
2
Wie gefällt Ihnen der Artikel?
2

Video-Marketing – Content-Marketing 2.0

Hat das geschriebene Wort bereits ausgedient? Wenn man sich die Gewohnheiten der sogenannten Millennials ansieht, könnte man fast zu diesem vernichtenden Urteil kommen. Keine Generation war jemals so hungrig nach Video-Content in allen seinen Facetten. Die beliebtesten medialen Inhalte sind heutzutage die sogenannten UGC-Videos (User Generated Content). Diese Art von Videos kann man beispielsweise auf Plattformen wie YouTube und Vine in millionenfacher Ausführung sehen.

Um mit der Zeit zu gehen, passen sich auch Marketing-Strukturen an die Vorlieben der User an. Entsprechend müssen Unternehmen ihre Kampagnen umstrukturieren, wollen sie das Gros der Millennials erreichen. Während traditionelles Marketing noch alteingesessene Medien wie Zeitung und Radio in Kampagnen integrierte, konzentriert man sich im Video-Marketing auf neue audiovisuelle Kanäle. Das Fernsehen spielt hierbei nur noch eine marginale Rolle. Die Integration von Video-Marketing in innovative Kampagnen verspricht aussichtsvolle Möglichkeiten, die Zielgruppenreichweite enorm zu steigern.

Online-Video-Marketing: Hohes Potenzial für Unternehmen

Der Appetit auf originellen Content steigt kontinuierlich, und das Format der Videoclips hat dem geschriebenen Wort schon fast den Rang abgelaufen. Leicht konsumierbare Videos sind für viele User zeitgemäßer als umfangreiche Artikel, mit denen man sich länger auseinandersetzen muss. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2007 frequentierten lediglich 20 Prozent der deutschen Internet-User Video-Portale; 2015 waren es bereits ungefähr 70 Prozent, mit steigender Tendenz.

Laut Cisco wird 2017 das Medium Video für 69 Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich sein. Der Video-on-Demand-Verkehr allein wird sich fast verdreifachen.
Online-Videos werden schnell zum wichtigsten Mittel für alle User, um ihr Bedürfnis nach Information und Unterhaltung zu befriedigen. Kleine Unternehmer sollten dringend nachziehen, um diesen Trend nicht zu versäumen.

Videoclips sind längst mehr als reine Unterhaltung, da sie sich zu einem eigenen Stilmittel der Onlinekommunikation gemausert haben. Nicht nur YouTuber und Blogger nutzen Videoclips, um sich und ihr Onlinekonzept in Szene zu setzen, sondern auch Start-ups und Unternehmen in sämtlichen Branchen setzen auf Video-Marketing. Oftmals nutzen sie hierbei einen Stil, der dem Betrachter eine Mischung aus Information und Unterhaltung bietet.

Sie machen sich hierbei eine Eigenart des Formats zunutze: Spontane Videoclips vermitteln ein Gefühl der Unmittelbarkeit und Ehrlichkeit, was dem Ruf der Marke oder dem beworbenen Produkt zugutekommt. So können die Initiatoren einer Kampagne ihre Produkte in einem ungezwungenen Rahmen anpreisen, ohne dabei allzu werblich erscheinen zu müssen.

Wie funktioniert Video-Marketing? – Die Konzeption

Bevor Sie mit der Produktion von Clips für Video-Marketing beginnen, sollten Sie sich über eine präzise Konzeption Gedanken machen. Es gelten die üblichen Regeln für die Ausarbeitung einer Marketing-Kampagne: Legen Sie als erstes fest, welche Zielgruppe Sie erreichen wollen. Definieren Sie dann die Kernaussage der Kampagne und schneiden Sie diese auf die Interessen der anvisierten Personengruppe zu.

Jetzt müssen Sie sich überlegen, welche Rolle das Video in der Kampagne spielen soll. Stützt sich die Werbestrategie auf das Video oder wird es nur ein kurzer Clip, der auf virale Verbreitung zielt und Aufmerksamkeit generieren soll? Die optimale Verbreitung ist ein entscheidender Faktor im Online-Video-Marketing. Trockene Imagefilme werden die User von Social Media nicht organisch teilen. Das Medium fordert viel Originalität und Einfallsreichtum, um einen viralen Effekt zu erzielen.

Je nach Zweck des Clips variiert auch die Planung von Video-Marketing. Wenn Sie beispielsweise die Funktion eines Produkts näher erläutert wollen, bietet es sich an, eine Animation einzubinden. Wenn Sie ein Crowdfunding bewerben wollen, müssen Sie eventuell Testimonials anwerben.

Videos via Social Media verbreiten

Obwohl die Popularität von Video-Marketing stetig wächst, darf man wichtige Grundvoraussetzungen für den Erfolg der produzierten Clips nicht außer Acht lassen. Es reicht heutzutage nicht aus, nur handwerklich gut produziertes Filmmaterial abzuliefern oder eine originelle Idee im Low-Budget-Gewand zu verpacken. Der Erfolg von Video-Marketing steht und fällt mit der Verbreitung der Inhalte, daher muss man die Verbreitung für den User so einfach wie möglich gestalten.

Firmeneigene Social-Media-Kanäle auf Twitter und/oder Facebook haben oft eine zu geringe Reichweite, da die Zahl der organischen Likes nur schwer zu steigern ist. Oftmals gehören zu den Followern hauptsächlich eigene Angestellte oder User, die dem Unternehmen auf sonstige Weise nahestehen. YouTube bietet sich hier am meisten an, da die Plattform eigens auf Videos und kurze Clips spezialisiert ist.

Neben Google verzeichnet YouTube die meisten Suchanfragen durch User aus der ganzen Welt. Ein erfolgreicher Clip bleibt hier nicht nur ein lokales Phänomen, sondern breitet sich schnell über regionale Grenzen hinweg aus. Wenn der Fokus auf internationaler Ausbreitung liegt, sollte man das Video dementsprechend leicht verständlich gestalten und wenn möglich auf Englisch synchronisieren oder mit Untertiteln versehen.

Das Sujet des Videos muss den User ansprechen, die zu vermittelnde Botschaft sollte in kurzer Zeit greifbar sein. Doch neben dem Inhalt ist auch die Optimierung der Keywords von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Videos. Um eine gute Trefferquote unter den suchenden Usern zu erzielen, sollten Sie Titel und Beschreibung des Videoclips unter Verwendung der passenden Keywords verfassen. Recherchieren Sie diese vorher und verwenden Sie jene Wörter mit den meisten Suchanfragen.

Neben YouTube gibt es noch weitere Plattformen, auf denen originelle Videos ihr Publikum finden. Für User mit mehr künstlerischem Anspruch ist Vimeo eine der ersten Anlaufstationen. Im Vergleich zu YouTube bietet diese Plattform bessere technische Möglichkeiten, hochwertige Videos online zu stellen. Die Kompressionsrate ist nicht so extrem wie bei der großen Konkurrenz, und für einen kleinen Beitrag können Sie via Premiumaccount ganze Filme in hoher Framerate und Auflösung hochladen.

Auch der Social-Media-Platzhirsch Facebook springt mittlerweile auf den Trend zum Video-Marketing auf. Unlängst führte das Netzwerk die Autoplay-Funktion ein, durch die Videoclips automatisch starten, sobald sie im Feed eines Users auftauchen. Die Reaktionen auf diese neue Funktion fielen durchwachsen aus, da sie es nahezu unmöglich macht, den Videos im eigenen Stream zu entkommen. Aus der Sicht von Werbenden bietet das Autoplay-Feature aber höhere Chancen auf Klickraten und Shares.

Die am schnellsten boomende Sparte des Webs ist der Mobile-Bereich. Im Video-Marketing ist die Optimierung der Clips für Tablets und Smartphones daher unerlässlich. Besonders die jüngere Generation nutzt immer mehr mobile Geräte statt Desktop-Rechner, und die Plattformen passen sich dem immer stärker an. Apps wie Instagram und Snapchat kann man in ihrer vollen Funktionalität sogar nur über mobile Geräte steuern.

Die Vorteile von Video-Marketing

Der entscheidende Vorteil einer Video-Marketing-Kampagne liegt begründet in der multimedialen Qualität des Mediums. Audiovisuelle Inhalte generieren mehr Aufmerksamkeit als beispielsweise ein geschriebener Werbeartikel mit Bildern oder ein Spot im Radio. Ein Video kann Informationen in gebündelter Form kommunizieren, ohne den Konsumenten zu langweilen oder zu überfordern. Menschliche Emotion lässt sich in filmischer Sprache am besten vermitteln, daher ist Video-Marketing am besten geeignet, ein Spektrum von emotionalen Reaktionen zu generieren.

Mithilfe von Clips und Videos können Sie nicht nur das Interesse Ihrer Kunden und Follower wecken. Wenn Sie Videos in Ihre Website integrieren, erhalten Sie zudem ein höheres Suchmaschinenranking. Zusätzlich können Sie Ihren Besuchern die Gelegenheit geben, Kommentare zu verfassen und sich in einem entsprechenden Bereich auszutauschen. So erzeugen sie organisches Interesse an Ihren Videos, und mit etwas Glück werden Ihre Clips geteilt – z. B. durch eine Weiterleitungsfunktion, die sie ebenfalls einrichten sollten.

Wollen Sie ein Produkt vertreiben, schaffen Sie Aufmerksamkeit mit einem Video, das dessen Funktionen im Detail erläutert. Das hat zudem den positiven Effekt, dass Besucher gerne länger auf Ihrer Website bleiben. Eine bessere Information sorgt letzten Endes für eine höhere Conversion-Rate.

Auf YouTube sind Tutorials eine sehr beliebte Form des Entertainments. Viele Unternehmen nutzen kurze Promoclips, um ihre Tätigkeitsfelder einem breiten Publikum näher zu erläutern. Wenn Sie Besucher mit einem originellen Clip überzeugen, steigt der Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke. Kreative Videos kommen gut an und werden weiterempfohlen.

Filmmaterial für Video-Marketing – woher nehmen?

Die Standards der kommerziellen Videoproduktion haben sich im Zuge der Digitalisierung immer weiterentwickelt. Heutzutage kann man mit günstiger Hardware wie beispielsweise einer GoPro-Kamera professionell anmutende Wasser- und Luftaufnahmen ohne teures Filmteam und großes Budget selbst anfertigen. Wenn Sie jedoch nicht über die Möglichkeit oder keine Zeit verfügen, selbst zu drehen, können Sie passendes Rohmaterial bei Stock-Anbietern (Shutterstock oder ähnliche Datenbanken) einkaufen. Die Vorteile von solchem Material sind die durchgängig hohe Qualität der Filme, die bereits abgesicherten Rechtsangelegenheiten und die universelle Einsetzbarkeit des Materials. Die benötigten Medien können Sie einmal erwerben und dann in diversen unterschiedlichen Kampagnen verwenden.

Was kostet Video-Marketing?

Nicht immer ist ein großes Budget für Marketing-Maßnahmen vorhanden, vor allem Start-ups tun sich schwer bei der Beschaffung von finanziellen Mitteln. Dabei muss es gar nicht einmal viel sein, was man für ein gutes Video ausgibt: Oft sind gerade jene Videos sympathisch, die keinen Hehl aus ihrem geringen Produktionsaufwand machen, aber mit Witz und künstlerischem Anspruch punkten. Umgekehrt überzeugt ein trockenes Thema auch nicht im Hochglanz-Gewand mit 4K-Auflösung. Das Medium Film bietet schlussendlich nur so viel, wie die ursprüngliche Idee der Kampagne hergibt.

Jedoch sollten Sie auch nicht am falschen Ende sparen, indem Sie beispielsweise aus altem Material einen neuen Imagefilm zusammenschneiden. Ungelenke Fehltritte in Form von unausgereiften Clips werden gerne zum Ziel von Spott. Im Video-Marketing sollten Sie daher einen Anspruch an die kohärente Konzeption und stringente Umsetzung haben.

Die Grenze ist nach oben offen, aber wenn man nicht gerade einen Experimentalfilm mit dem Smartphone filmen möchte, sollte man mit einem vierstelligen Betrag als Budget-Mindestgrenze für die Produktion eines Videos rechnen. Es gibt auch Angebote, die ein Gesamtpaket für eine geringere Summe offerieren, jedoch sollten Sie bei einem professionellen Anspruch von solchen Anbietern Abstand nehmen. Im Idealfall suchen Sie sich einen Partner für die Videoproduktion, mit dem Sie auch längerfristig planen können.

Video-Marketing-Tipps für die beliebtesten Social-Media-Plattformen

Im Laufe der Jahre entwickelten sich individuelle Video-Marketing-Strategien auf den einzelnen Social-Media-Plattformen. Anhand der folgenden Tipps für die fünf großen Social-Media-Kanäle können Sie Videos erstellen, die auf die Gegebenheiten der beliebtesten Plattform zugeschnitten sind.

Facebook – die besten Möglichkeiten für virale Videos

Videos auf Facebook stehen für Spaß und Unterhaltung, Emotionalität und einen hohen Share-Faktor. Wenn Sie Facebook-Videos planen und erstellen, sollten Sie diese Faktoren unbedingt priorisieren, da ein Clip auf Facebook nur mit einer hohen Anzahl an Shares sein volles Potenzial entwickelt.

Facebook bietet Werbenden vielfältige Möglichkeiten, um Video-Marketing auf potenzielle Kunden präzise zuzuschneiden. Metriken wie persönliche Interessen, Standorte, Website-Besuche und vieles mehr stehen als Targeting-Optionen zur Verfügung. Facebook hat längst begonnen, den News-Feed-Algorithmus schwerpunktmäßig auf Video-Inhalte auszurichten, was mehr organische Reichweite und Wachstum für Vermarkter bedeutet.

Hier einige praktische Tipps zur Erstellung von erfolgreichen Facebook-Videos:

  • Fügen Sie Untertitel zu Ihrem Video hinzu. 85 Prozent der Videos werden auf Facebook ohne Ton abgespielt.
  • Die ersten 3 Sekunden zählen. Facebooks Autoplay-Funktion registriert eine Wiedergabe von 3 Sekunden als eine komplette Videoansicht.
  • Verwenden Sie die hochauflösenden Formate 720p oder 1080p HD mit einem Seitenverhältnis von 16:9. Exportieren Sie Ihr Video in dem Format und der Auflösung, in der es gedreht wurde.
  • Erstellen Sie eine überzeugende Überschrift für Ihre Facebook-Live-Sessions, um mehr Zuschauer zu bekommen.

YouTube – die weltweit größte Videosuchmaschine

Viele Marken und Influencer haben ihre Nische auf YouTube gefunden. Etablierte YouTube-Persönlichkeiten haben eine Formel für ihren Erfolg auf der größten Videoplattform entdeckt, und verfügen über eine hohe Anzahl von loyalen Followern. Für einen Großteil der User dient YouTube einer ganz anderen (und dennoch wichtigen) Funktion. YouTube verarbeitet mehr als 3 Milliarden Suchanfragen pro Monat und ist die zweitgrößte Suchmaschine direkt nach Google – dem Besitzer von YouTube.

Wenn Sie Videos auf YouTube hochladen und optimieren, können Sie diese nahtlos in Ihre Website einbetten. Erstellen Sie Videos, die für Ihr Publikum einen Mehrwert bringen und optimieren Sie die Clips mit Untertiteln, Tags und genauen Beschreibungen.

Hier eine kurze Liste der Best Practices für Video-Marketing via YouTube:

  • Ergänzen Sie Ihr Video mit Untertiteln. YouTube-Videos mit Untertiteln erhalten bis zu 40 Prozent mehr Views.
  • Die ersten 3–10 Sekunden zählen. 20–25 Prozent der Zuschauer sehen sich weniger als 10 Sekunden eines Videos an.
  • Verwenden Sie zusätzlich zu den Meta-Daten treffende Video-Beschreibungen und Tagging, um Ihre SEO-Rankings zu verbessern.
  • Verwenden Sie die hochauflösenden Formate 720p oder 1080p HD mit einem Seitenverhältnis von 16:9.

Snapchat – Videos im authentischen Rohformat

Für jüngere User ist Snapchat bereits eine fest etablierte Online-Kommunikationsform. Damit ist die Plattform ein wichtiger Kanal fürs Video-Marketing, wenn man eine junge Zielgruppe erreicht möchte.

Alle Snapchat-Nutzer zusammen sehen sich unglaubliche 10 Milliarden Videos pro Tag an. Die Videos sind zwar flüchtig, da sie standardmäßig nicht gespeichert werden, jedoch tut dieser Umstand ihrer Popularität keinen Abbruch. Die unglaubliche Resonanz verspricht enorme Chancen für Unternehmen, um die Reichweite ihrer zu erhöhen. Die Wahrnehmungsgrenze der vor allem jungen User scheint noch nicht ausgereizt zu sein, das Content-Volumen kann noch weiter anwachsen.

Viele Marken und Unternehmen suchen nach einer idealen Formel, wie man am meisten User-Engagement auf dieser noch jungen Plattform generieren kann. Beliebte Mittel sind beispielsweise die personalisierten Filter und animierte Masken, die User für Selfies nutzen können.

Eine kurze Liste mit hilfreichen Tipps fürs Video-Marketing auf Snapchat:

  • Fügen Sie Zeichnungen und Text zu Ihrem Video hinzu. 33 Prozent aller Videos auf Snapchat werden ohne Ton angesehen.
  • Die ersten 3–10 Sekunden zählen. 20–25 Prozent der Zuschauer sehen sich weniger als 10 Sekunden eines Videos an.
  • Nehmen Sie im Hochformat auf. Da dies das vorherrschende Format auf Snapchat ist, sind die User daran gewöhnt.
  • Beachten Sie, dass Snapchat-User schnell gelangweilt sein können. Erstellen Sie daher unbedingt unterhaltsamen und nützlichen Content.

Instagram – Videos als Inspirationsquelle

Als Instagram 2013 erstmals Videos einführte, wurden mehr als 5 Millionen Videos innerhalb der ersten 24 Stunden geteilt. Ein ähnlicher Trend ließ sich zuletzt beobachten. Mit der Einführung von „Instagram Stories“ ist das Netzwerk ein neuer Hauptakteur, wenn es um soziale Videos geht. Die Funktion ist direkt von Snapchat inspiriert. Bevor sie sich als Mainstream-Marketing-Instrument etabliert, müssen Unternehmen und Vermarkter jedoch austesten, was auf dem neuen Medium funktioniert. Fest steht, dass die Funktion viele neue Perspektiven für Marketing auf der Plattform eröffnet.

Hier einige Tipps fürs Video-Marketing auf Instagram:

  • Videos auf Instagram sind standardmäßig auf stumm geschaltet. Der User muss also auf den Bildschirm tippen, um den Ton einzuschalten.
  • Ein Teil der Attraktivität von Instagram ist die Qualität der Inhalte. Der Qualitätslevel der Videos sollte also dem Ihrer Fotos entsprechen.
  • Beiträge mit mindestens einem Hashtag erhalten 12 Prozent mehr Engagement. Vergessen Sie nicht, die Beschriftungen und Tags entsprechend zu optimieren.
  • Instagram Stories ermöglicht das Hochladen von Videos innerhalb von 24 Stunden, nachdem sie auf Ihr Handy hinzugefügt wurden.
  • Instagram Stories ist ein ideales Format, um einen Blick hinter die Kulissen einer Kampagne oder eines Events zu gewähren. Der unmittelbare Stil der oft spontanen Clips vermittelt dem Betrachter ein Gefühl von Authentizität.

Twitter – schnelle, persönliche Videos

Twitter ist der stille Held, wenn es um soziale Video-Inhalte geht. Während alle über Snapchat, Facebook und YouTube reden, arbeitet Twitter weiter an einer Video-Plattform und entwickelt neue Wege für Unternehmen, ihre Videos über die beliebte Social-Media-Plattform zu teilen. 82 Prozent der Twitter-Nutzer sehen sich Video-Inhalte an, 41 Prozent von ihnen sagen, dass Twitter eine optimale Plattform ist, um bildende Video-Inhalte zu entdecken.

Social-Media-Marketing-Experten wissen, dass man Twitter auf eine sehr persönliche Weise einsetzen kann, wenn man sich die nötige Zeit zum Interagieren nimmt. Wer sich auf Diskussionen mit einzelnen Usern einlässt, fördert ganz unmittelbar die Beziehung von potenziellen Kunden zum Unternehmen. Erstellen Sie deshalb persönlich ansprechende Video-Inhalte und nehmen Sie sich die zusätzliche Zeit, um auch authentisch zu antworten.

Tipps für erfolgreiche Twitter-Videos:

  • Machen Sie Ihre Videos menschlicher. Clips, die Menschen in den ersten Momenten zeigen, werden doppelt so häufig angeklickt.
  • Erzählen Sie eine Geschichte. Klar strukturierte Videos, die eine erkennbare Einleitung, einen Mittelteil und einen Schluss haben, sind bei Twitter-Usern am beliebtesten.
  • Videos, die auf einfache Unterhaltung abzielen, werden 15 Prozent häufiger geteilt.
  • Die maximale Videolänge beträgt 140 Sekunden bei einer Dateigröße von bis zu 512 MB. Die unterstützten Videoformate für mobile Anwendungen sind MP4 und MOV.

Branding Content Marketing