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Einen Onlineshop gründen – Grundlagen

Einen Onlineshop zu eröffnen, ist leichter als Sie vielleicht denken: Denn praktisch jedes Produkt lässt sich mit der richtigen Strategie auch online verkaufen. Dank umfangreicher Webshop-Software im Baukastenstil benötigen Sie dazu nicht mal Programmierkenntnisse, denn die Anwendungen sind in der Regel leicht zu bedienen und liefern Ihnen das notwendige Werkzeug inklusive vorgefertigter Designs, um die passende Plattform für Ihre Produkte zu schaffen. Mit gut durchdachten Online-Marketing-Kampagnen und leistungsstarken Tools vermarkten Sie Shop und Ware schnell, wirksam und in einigen Fällen sogar kostenfrei.

Das Geschäftskonzept als Grundstein

Für ein erfolgreiches Onlinegeschäft müssen Sie Nischen finden. Beginnen Sie damit, den Markt zu analysieren, indem Sie sich beispielsweise darüber informieren, was die Konkurrenz macht und zu welchen Preisen sie Produkte anbietet, die Sie ebenfalls in Ihrem Sortiment aufführen. Überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, in den Preiskampf einzusteigen, oder ob Sie angesichts zu niedriger Preise nicht lieber mit einem ausgefallenen Konzept punkten wollen. Denn nicht immer ist der preiswerteste Shop auch der erfolgreichste und umsatzstärkste. Handelt es sich bei Ihrer Ware um eine Neuheit auf dem Markt, müssen Sie einen Schritt weitergehen und zum einen herausfinden, ob das Internet eine geeignete Plattform für den Vertrieb ist, und zum anderen kalkulieren, zu welchem Preis sich der Verkauf für Ihr Geschäft lohnt. Überlegen Sie genau, worin die Stärken Ihres Produktes bzw. Ihrer Produkte liegen, und heben Sie diese bei der Präsentation besonders hervor. Machen Sie den Kunden außerdem deutlich, warum er Ihren Shop anderen vorziehen sollte, indem Sie Ihre Qualitäten verdeutlichen – z. B. zuverlässige und schnelle Lieferung, gewährte Garantien etc.

Der Name Ihres Shops sollte zu dem Konzept passen, das Sie entwickeln, wenn Sie den Onlineshop gründen. Um aus der Masse herauszustechen, sollten Sie einen einfachen und unverwechselbaren, aber zugleich originellen Namen wählen, denn ein Name, der den Nutzern im Gedächtnis bleibt, ist in der Regel die halbe Miete. Falls Sie eine spezielle Branche fokussieren, ist es meist vorteilhaft, wenn dies auch im Namen der Domain ersichtlich wird (etwa: www.katzenspielzeug.de). So weiß Ihre Zielgruppe gleich, dass sie bei Ihnen richtig ist. Ziehen Sie auch die neuen Domain-Endungen wie etwa .shop in Erwägung. Kryptische URLs sollten Sie hingegen unbedingt vermeiden: Die meisten Nutzer können sie sich nur schwer merken und sie wirken sich unter Umständen sogar negativ auf das Google-Ranking aus. Bauen Sie Ihren Shop daher von Anfang an mit URLs auf, die möglichst Kategorie- und Produktnamen beinhalten.

Tipp

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Kapital und Formalitäten: So gelingt der Start

Um einen Onlineshop gründen zu können, benötigen Sie Startkapital. Kalkulieren Sie bei der Bestimmung des erforderlichen Startkapitals großzügig, um am Ende nicht durch auftretende Mehrkosten aus der Bahn geworfen zu werden. Gerade zu Beginn müssen Sie viel in Ihren Shop investieren, um Kunden und Suchmaschinen auf Sie aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund sollten Sie neben Ihrem Warenlager und der Größe Ihres Startsortiments auch Kosten für Ihre Marketing-Maßnahmen – online und offline – in die Kalkulation miteinbeziehen. Da Sie nicht davon ausgehen können, mit Ihrem Shop von Beginn an Gewinn zu erzielen, sollten Sie auch die Instandhaltungskosten der ersten Monate berücksichtigen. Dazu zählen die Kosten für das Hosting Ihres Shops und den Einkauf neuer Ware sowie die Bezahlung Ihres Teams und anderer Dienstleister wie Auslieferer. Gehen Sie in jedem Fall mit dem notwendigen Respekt an die Aufgabe heran und machen Sie einen Schritt nach dem anderen. Starten Sie zunächst mit einem kleineren Sortiment und geringer Produktanzahl, um zu sehen, welche Waren gefragt sind und wie Ihr Angebot im Allgemeinen ankommt. Wenn Sie feststellen, dass das Geschäft gut läuft, können Sie Ihr Angebot jederzeit anpassen und den Umsatz so steigern.

Sobald Ihre Kalkulation steht, fehlt Ihnen nur noch ein letzter Schritt, um mit der Erstellung des Shops beginnen zu können: die Anmeldung Ihres Gewerbes. Beim für Sie zuständigen Gewerbeamt müssen Sie dazu einen Gewerbeschein beantragen. Neben dem Anmeldeformular und Ihrem Personalausweis benötigen Sie an dieser Stelle auch spezielle Nachweise wie den Gesundheitspass bzw. das Gesundheitszeugnis, falls Sie beispielsweise Lebensmittel in Ihrem Shop anbieten möchten. Beim Handel mit gebrauchter Ware wie z. B. Autos ist das polizeiliche Führungszeugnis vorzulegen. Ist Ihr Unternehmen im Handelsregister eingetragen, fordert das Gewerbeamt auch daraus einen Auszug ein. Die Bearbeitungsgebühr fällt je nach Bundesland unterschiedlich aus.

Bevor Sie nun Ihren Onlineshop eröffnen, sollten Sie in jedem Fall die aktuelle Versicherungslage prüfen. Nur wenn Ware und Mitarbeiter ausreichend geschützt sind, können Sie böse Überraschungen vermeiden und sich bedenkenlos dem E-Commerce widmen.

Wie es Baukasten-Software vereinfacht, einen Onlineshop zu gründen

Einfach zu bedienende Designvorlagen ermöglichen inzwischen den Aufbau und Betrieb eines Webshops schon innerhalb weniger Tage – sofern Sie bereits ein ausgearbeitetes Shop-Konzept haben. Standardmäßig enthalten die entsprechenden Software-Anwendungen auch für die mobile Ansicht optimierte Templates. Für kleine und mittelständische Unternehmen reichen in der Regel die günstigen Onlineshop-Systeme, die schon für 10 bis 40 Euro im Monat zu haben sind. Hochpreisige Software unterscheiden sich meist nur hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Extra-Features. Nutzen Sie die von vielen Providern angebotenen Gratis-Testversionen, um genau zu analysieren, was Sie brauchen. Sollten Sie sich nämlich zu früh für eine zu einfache Baukastenlösung entscheiden, die keine verlässliche Suchmaschinenoptimierung bietet oder die Produktanzahl zu sehr beschränkt, kann Ihr Shop eventuell nicht ausreichend wachsen. Entscheidend ist auch, wie gut Sie mit der Bedienung der Anwendung zurechtkommen, denn die besten Funktionen nutzen Ihnen nichts, wenn Sie mit diesen nicht umzugehen wissen. Nehmen Sie sich die Zeit, alle Optionen kennenzulernen, und informieren Sie sich darüber hinaus in Ratgebern zu Onlineshop-Programmen.

Bei den sogenannten Provider-Shops – Miet-Baukastenlösungen, die über Ihren Browser laufen – ist das Hosting im Monatspreis inbegriffen und Sie erhalten Ihren Webshop zusammen mit Ihrer Wunschdomain. Da Sie den browserbasierten Shop von einem Betreiber nur mieten, verringert sich Ihr Verwaltungsaufwand: Der Betreiber ist für den technisch sicheren und zuverlässigen Betrieb seiner Rechenzentren selbst verantwortlich. So ist Ihr Shop rund um die Uhr online verfügbar. Sie können sich so ganz auf die Gestaltung und Vermarktung Ihres Sortiments und den Verkauf und Versand Ihrer Produkte oder Dienstleistungen konzentrieren.

Rechtliche Grundlagen

Die rechtliche Grundvoraussetzung, wenn Sie einen Onlineshop gründen wollen, ist die bereits erwähnte Gewerbeanmeldung. Über den Gewerbeschein hinaus gilt es jedoch auch weitere Dinge zu beachten, um rechtlich abgesichert zu sein und Abmahnungen zu vermeiden.

  • Impressum: Per Gesetz sind Sie als Onlineshop-Betreiber dazu verpflichtet, ausführliche Angaben über sich bzw. Ihr Unternehmen im sogenannten Impressum preiszugeben. Dieses muss von jeder Seite Ihres Shops aus verfügbar sein und sollte daher einen eigenen Reiter erhalten – standardmäßig aufrufbar über eine Verlinkung am Seitenende. Informieren Sie sich, welche Informationen Sie in Ihrem Fall angeben müssen. Neben den Pflichtangaben wie Name, Anschrift oder Kontaktmöglichkeit gehören unter Umständen auch Informationen über zuständige Aufsichtsbehörden oder Handelsregister sowie die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in das Impressum.
  • Rechte von Fotos und Texten: Bei der Bestückung Ihres Onlineshops mit Bildern und Beschreibungen Ihrer Produkte sollten Sie unbedingt auf eigene bzw. für sie erstellte Inhalte zurückgreifen. Denn wenn Sie einfach Inhalte anderer Anbieter kopieren, machen Sie sich strafbar. Erstellen Sie Texte und Fotos daher entweder selbst oder beauftragen Sie Profis damit. Wahlweise können Sie über Agenturen auch nach Texten und Bilden suchen, deren Nutzung lizenzrechtlich erlaubt ist (meist erhalten Sie das Nutzungsrecht jedoch nur gegen eine Lizenzzahlung). Alternativ können Sie auch direkt den Rechteinhaber um die Nutzungserlaubnis bitten. Eine positive Rückmeldung sollte jedoch in jedem Fall schriftlich festgehalten werden.
  • Preisangaben: Es gibt strikte Regelungen, wie Sie den Preis Ihrer Ware online präsentieren müssen. Zum einen ist der tatsächliche Endpreis – inklusive Umsatzsteuer und Versandkosten – anzugeben, wobei die Versandkosten nicht als Teil der Produktbeschreibung, sondern erst bei der Abwicklung der Bestellung erscheinen müssen. Bei Produkten, die nach Gewicht bzw. Volumen verkauft werden, ist außerdem der Grundpreis anzugeben, also z. B. 100g = 1,99 Euro. Da Kleinunternehmen bis zu einem Umsatz von 17.500 Euro von der Umsatzsteuer befreit sind, müssen Sie in einem solchen Fall alle Preise ohne Mehrwertsteuer angeben.
  • Widerrufsbelehrung: Sie müssen Ihre Kunden über deren Rückgaberecht aufklären – standardmäßig besteht dieses mindestens 14 Tage. Das Gesetz sieht je nach angebotenem Produkt verschiedene Muster vor, die nicht abgeändert werden dürfen.
  • AGB: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dürfen bei keinem Webshop fehlen. Sie geben dem Kunden Auskunft über alle relevanten Vertragsbedingungen wie Art und Weise des Versands, Lieferfristen und Warenverfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten, Garantieleistungen oder die Datenschutzerklärung.

Mit einer Shop-Software erhalten Sie oft schon vorgefertigte AGB-Texte, die alle Informationen enthalten, zu denen sich ein Shop-Betreiber rechtlich verpflichtet. Dazu gehören zum Beispiel das 14-tägige Widerrufsrecht Ihrer Kunden, die Versandkosten oder Lieferzeiten. Niemals fehlen darf der verbindliche Bestellbutton, der mit den Wörtern „kostenpflichtig bestellen“ oder „kaufen“ beschriftet sein muss. Auch Kanzleien bieten im Netz mitunter kostenlose Formulierungshilfen und unterstützen Sie dabei, Ihre juristisch relevanten Texte immer auf dem aktuellen Stand der Gesetzgebung zu halten.

Zahlungs- und Versandarten

Die Bedeutung der möglichen Zahlungsarten sollten Sie nicht unterschätzen, wenn Sie Ihren Onlineshop eröffnen. Kann ein potenzieller Käufer seine bevorzugte Zahlungsweise in Ihrem Shop nicht auswählen, sucht er sich unter Umständen eine andere Verkaufsplattform. Zu den gefragtesten Bezahlmethoden, die Sie in jedem Fall anbieten sollten, gehören Rechnung, Nachnahme, Lastschrift, Vorkasse, Kreditkarte und PayPal (und andere E-Payment-Anbieter). Schnittstellen zu den gängigsten Online-Bezahlmethoden für die Transaktionen zwischen Ihnen und Ihren Kunden sind in den meisten Shop-Systemen enthalten. Sie lassen sich zudem mit Extras wie der Bonitätsprüfung erweitern, falls Sie Lastschrift, Rechnungskauf oder Ratenzahlung anbieten möchten. Statten Sie Ihren Shop zusätzlich auch mit SSL-Verschlüsselung aus, um die Transaktionen für Sie und Ihre Kunden abzusichern. Damit schaffen Sie bei Ihren Kunden Vertrauen.

Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist neben diversen Zahlungsmethoden auch eine zuverlässige und schnelle Lieferung Ihrer Ware wichtig. Moderne Webshop-Programme haben aus diesem Grund Schnittstellen zu den wichtigsten Kurierdiensten wie DHL, UPS und Hermes bereits integriert. Bedenken Sie, dass das nachträgliche Einbinden von Schnittstellen sehr kostspielig werden kann, wenn sie extra programmiert werden müssen. Überlegen Sie sich daher gut, welche Funktionen Ihr Shop auf jeden Fall haben muss, um sich solch eine teure Aufrüstung zu sparen.

Das passende Marketing-Konzept für Ihren Shop

Wenn Sie einen Onlineshop gründen, fördern Sie dessen Wachstum und Erfolg am besten durch eine umfassende Marketing-Strategie, die sich aus Online- und Offline-Elementen zusammensetzen kann. Dabei nimmt die Online-Vermarktung bzw. die Online-Optimierung heutzutage einen viel wichtigeren Stellenwert ein als noch vor ein paar Jahren. Der wichtigste Unterschied, den Online-Marketing im Vergleich zu Offline-Kampagnen mit sich bringt: Neben dem Kunden werden auch die Suchmaschinen angesprochen, denn Online-Marketing-Maßnahmen sorgen für eine bessere Position Ihrer Website in den Suchergebnissen der User. Versuchen Sie frühzeitig zu ermitteln, über welche Kanäle Sie potenzielle Kunden erreichen. Während Kampagnen mit Flyern, Plakaten und Werbung in Printmedien und TV für einige Projekte ein probates Werbemittel darstellen können, fahren Sie in anderen Fällen mit einem Verzicht darauf vielleicht besser. In gleicher Weise gilt es für Sie auch herauszufinden, inwieweit es sich lohnt, online Werbung zu schalten, z. B. in Suchmaschinen (SEA), auf Websites oder in sozialen Medien.

In Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollten Sie, unabhängig von der Entscheidung für Online-bzw. Offline-Werbung, auf jeden Fall aktiv werden. Dabei kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

  • informative, individuelle Produktbeschreibungen mit Keywords, Bildern und Produktvideos
  • Einbindung von Kundenreferenzen und Share-Buttons für Facebook
  • Anzeige von Gütesiegeln wie z. B. Trusted Shops
  • Verlinkung mit anderen Seiten Ihres Webshops (interne Links)

Wenn Sie die genannten Aspekte in Ihren Onlineshop einfließen lassen oder eine SEO-Agentur mit der Optimierung beauftragen, falls es an Know-how oder Arbeitszeit mangelt, wird sich das am Ende nicht nur in den Suchergebnissen, sondern auch in Ihren Verkaufszahlen widerspiegeln. Gemeinsam mit den anderen relevanten Grundlagen wie dem Geschäftskonzept, der Klärung aller Rechtsangelegenheiten, der Implementierung diverser Zahlungs- und Versandmethoden sowie der richtigen Kalkulation sorgt ein stimmiges Marketing-Konzept dafür, dass sich, wenn Sie Ihren Onlineshop gründen, auch der erwünschte Erfolg einstellt.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Onlineshop gründen

Nachfolgend findet man einige häufig gestellte Fragen rund um das Thema "Einen eigenen Onlineshop gründen". Damit gelingt die Grüdung Ihres eigenen Webshops ganz bestimmt.

Woher bekomme ich AGB-Texte für meinen Online Shop?

Eine Alternative sind fertige AGB-Texte, wie sie zum Beispiel von Kanzleien online angeboten werden. Hier gibt es entweder kostenlose Textmuster, die Sie selbst regelmäßig aktualisieren müssen oder Angebote in Abo-Form, mit denen Sie regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. Die AGB-Texte enthalten alle für den Onlinehandel relevanten Bestimmungen wie zum Beispiel das 14-tägige Widerrufsrecht. In den AGB sind Sie zur Veröffentlichung von allen Zahlungsarten, Versandkosten, Mehrwertsteuer, Fristen und Garantien verpflichtet.

Welche Vorteile bieten Baukastenlösungen für den Aufbau meines Shops?

Software für Onlineshops ist heute einfach, sicher und günstig. Einfach zu bedienende Designvorlagen ermöglichen den Aufbau und Betrieb eines Webshops schon nach wenigen Tagen – sofern Sie bereits ein ausgearbeitetes Shop-Konzept haben. Für kleine und mittelständische Unternehmen reichen oft die günstigen Online-Shopsysteme, die schon für 10 bis 40 Euro im Monat zu haben sind. Die hochpreisigen Softwares unterscheiden sich meist nur hinsichtlich ihrer Kapazitäten und Extra-Features. Nutzen Sie die von vielen Providern angebotenen Gratis-Testversionen, um genau zu analysieren, was Sie brauchen. Sollten Sie sich nämlich zu früh für eine zu einfache Baukastenlösung entscheiden, die keine erfolgsorientierte Suchmaschinenoptimierung bietet oder die Produktanzahl zu sehr beschränkt, kann Ihr Shop eventuell nicht ausreichend wachsen.

Bei den sogenannten Provider-Shops (Miet-Baukastenlösungen, die über Ihren Browser laufen) ist das Hosting im Monatspreis inbegriffen, und Sie bekommen Ihren Webshop zusammen mit Ihrer Wunschdomain. Da Sie den browserbasierten Shop von einem anderen Betreiber „mieten", verringert sich Ihr Verwaltungsaufwand: Der Betreiber ist für den technisch sicheren und zuverlässigen Betrieb seiner Rechenzentren selbst verantwortlich. So ist Ihr Shop rund um die Uhr online verfügbar. Sie können sich währenddessen ganz um die Gestaltung und Vermarktung Ihres Sortiments und den Verkauf und Versand Ihrer Produkte oder Dienstleistungen kümmern.

Wie bezahlen meine Kunden, und wie versende ich die Ware?

Schnittstellen zu den gängigsten Online-Bezahlmethoden für die Transaktionen zwischen Ihnen und Ihren Kunden sind in den browserbasierten Webshop-Softwares enthalten. Sie lassen sich zudem mit Extras wie der Bonitätsprüfung erweitern (falls Sie Lastschrift, Rechnungskauf oder Ratenzahlung anbieten möchten). Zudem sind solche Webshop-Lösungen (auch Provider-Shops genannt) mit SSL-Verschlüsselung ausgestattet, um die Transaktionen für Sie und Ihre Kunden abzusichern. Das schafft bei Ihren Kunden Vertrauen in Ihre Datensicherheit.

Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist eine zuverlässige und schnelle Lieferung Ihrer Ware wichtig. Moderne Webshop-Softwares haben Schnittstellen zu den wichtigsten Kurierdiensten (DHL, UPS, Hermes) bereits integriert. Bedenken Sie, dass das nachträgliche Einbinden von Schnittstellen sehr kostspielig werden kann, wenn sie extra programmiert werden müssen. Überlegen Sie sich gut, welche Funktionen Ihr Shop auf jeden Fall haben muss, um sich eine teure Aufrüstung zu sparen.

Welche URL sollte ich bei der Gründung meines Online Shops wählen?

Auf die richtige Internetadresse kommt es an: Wählen Sie Ihren unverwechselbaren Shopnamen als URL. Die neuen Domain-Endungen wie etwa .shop können Ihre URL noch kompakter aussehen lassen. Kryptische URL-Parameter sollten Sie vermeiden: Sie lassen sich nicht merken und können selbst Google durcheinander bringen. Unterseiten könnten unentdeckt bleiben. Bauen Sie Ihren Shop daher von Anfang an mit URLs auf, die rein aus Kategorie- und Produktnamen bestehen.

Wie wichtig ist eine individuelle Produktbeschreibung für das Online Marketing meines Shops?

Die Produktbeschreibung Ihres Webshops kann maßgebend über die Rankingergebnisse in den Suchmaschinen entscheiden. Recherchieren Sie nach populären Suchbegriffen und binden Sie das beste Keyword gelegentlich in den Produkttext ein. Strukturieren Sie diesen mit Zwischenüberschriften, Tabellen oder Listen – je nachdem, was die Informationen hergeben und wie Sie Ihre Produkte präsentieren wollen. Und vergessen Sie nicht, alle Bilder passend zu betiteln. Kopieren Sie keine Produkttexte von Herstellungsseiten. Google straft jeden kopierten Text als „Duplicate Content" ab.

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