Vier Gründe, auf Cloud-Hosting umzusteigen

Immer mehr Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand erwägen, IT-Ressourcen von professionellen Hosting-Dienstleistern zu mieten, statt sie zu kaufen und durch eigene Fachkräfte warten zu lassen. Andere sind schon einen Schritt weiter und nutzen bereits die Rechenkraft und Speicherkapazität eines extern gelagerten Servers. Verbreitet sind dabei vor allem zwei Geschäftsmodelle: dediziertes und virtuelles Serverhosting. Bei beiden Alternativen mietet ein Kunde bei einem spezialisierten Webhoster IT-Ressourcen wie Webspace, RAM oder CPU-Leistung in abgestuften Leistungspaketen zu monatlichen Gebühren. Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich der Exklusivität der zur Verfügung gestellten Hardwarekomponenten: Beim virtuellen Serverhosting teilen sich mehrere Kundenserver die Ressourcen einer leistungsstarken, physischen Maschine. Ein dedizierter Server hingegen steht mit all seinen Hardwarekomponenten nur einem einzigen Kunden zur Verfügung. Dies bietet eine uneingeschränkte Performance, weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten und maximale Sicherheit. Aufgrund dieser Vorzüge galt der dedizierte Server lange Zeit als ideales Webhosting-Modell für Unternehmen.

Doch nicht jeder Betrieb möchte aufwendige Webprojekte mit vorhersehbarem Ressourcenbedarf umsetzen. Ein dediziertes Serverhosting wird den Ansprüchen einer zeitgemäßen IT, die schnell und unkompliziert auf die aktuelle Bedarfslage reagieren muss, oft nicht gerecht. Hier kann ein flexibleres Cloud-Hosting Abhilfe schaffen. Das relativ neue Hosting-Konzept basiert auf einem Cluster aus mehreren miteinander verbundenen Servern, die IT-Ressourcen bedarfsgenau zur Verfügung stellen. Das bildet einen deutlichen Vorteil gegenüber den klassischen Webhosting-Modellen. Vier Punkte sind bei der Entscheidung für Cloud-Hosting besonders bedeutsam.

1. Kostenreduktion

Der wohl größte Vorteil, den ein flexibles Cloud-Hosting mit sich bringt, ist die immense Kostenreduktion. Cloud-Computing bietet die Möglichkeit, den Ressourcenbedarf für neue Projekte günstig über virtualisierte Server zu decken, statt in die eigene IT-Infrastruktur zu investieren. Beim Cloud-Hosting bezahlen Kunden aufgrund der minutengenauen Abrechnung nur für die Leistung, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen. Ganz anders als bei klassischen Webhosting-Modellen, bei denen auch dauerhafte Fixkosten entstehen, wenn der Server kaum genutzt wird. Zudem sinkt der Aufwand für Wartung, Reparatur und Inventarisierung der eigenen IT-Infrastruktur, da ein Großteil der benötigten Hardware über den Hosting-Dienstleister bereitgestellt wird.

So ermöglicht Cloud-Hosting auch kleineren Betrieben IT-Ressourcen in Anspruch zu nehmen, die bisher nur Großunternehmen zugänglich waren, weshalb sich Cloud-Technologien bei kleinen- und mittelständischen Unternehmen großer Beliebtheit erfreuen, wie untenstehende Grafik zeigt.
Start-ups erleichtert die Cloud zudem den Einstieg in IT-intensive Geschäftsbereiche.

Hier können Sie die Infografik zur Cloud-Nutzung deutscher Unternehmen herunterladen.

2. Flexibilität und Skalierbarkeit

Durch die Virtualisierung ermöglicht Cloud-Hosting, IT-Ressourcen unverzüglich an den aktuellen Bedarf eines Unternehmens anzupassen. Relevant ist dies vor allem für Webprojekte mit schwankenden Besucherzahlen. Steigt aufgrund des Saisongeschäfts der Traffic in einem Onlineshop auf das Zehnfache an, lassen sich die Leistungsmerkmale eines Cloud-Servers wie RAM, CPU oder Webspace mit wenigen Klicks erweitern. Doch auch konstant wachsende Projekte profitieren vom Cloud-Hosting-Modell. Sprengt ein Webprojekt die Leistungsspitzen eines dedizierten Servers, wird ein Umzug auf eine andere Maschine unumgänglich. Beim Cloud-Server hingegen können zusätzliche Ressourcen jederzeit und nahezu unbegrenzt hinzugebucht werden. Möglich macht dies die Virtualisierung auf Grundlage eines eng vernetzten Server-Clusters. Anwenderdaten sind so nicht auf einer einzelnen physischen Maschine untergebracht, sondern auf mehrere Server verteilt. Sinkt der Bedarf, kann man die hinzugebuchten Kapazitäten ohne Zeitverzug reduzieren. Leerkosten lassen sich so umgehen.

3. Reduzierte Entwicklungszyklen

Die Flexibilität der Cloud zahlt sich vor allem für Start-ups und die Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen aus. Mit der Server-Cloud bleiben die Investitionskosten für Pilotprojekte überschaubar, da benötigte Ressourcen bedarfsgerecht bezogen werden. Zudem können neue Anwendungen deutlich schneller getestet und vermarktet werden. Statt die IT-Abteilung mit der zeit- und kostenintensiven Anschaffung neuer Hardware zu beauftragen, bietet Cloud-Hosting Entwicklern die Möglichkeit, beliebig viele Testserver mit individuell skalierbaren Leistungsmerkmalen in der virtuellen Umgebung zu erzeugen. Darüber hinaus erlaubt es Cloud-Hosting, durch eine redundante Serverarchitektur von Back-ups zu profitieren. So bleiben verschiedene Entwicklungsstadien eines Webprojekts abrufbar. Das alles wirkt sich in Form reduzierter Entwicklungszyklen aus, die Unternehmen nicht nur einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern sichern, sondern auch eine deutliche Kostenersparnis bescheren.

4. Datensicherheit und Verfügbarkeit

Dadurch, dass die IT-Ressourcen eines Cloud-Servers von einer Vielzahl physischer Maschinen zur Verfügung gestellt werden, profitieren Cloud-Hosting-Nutzer von einer umfassenden Server-Hardware-Redundanz. Diese stellt sicher, dass zu jeder Zeit mehr als eine Sicherheitskopie der Nutzerdaten auf den Servern im Rechenzentrum hinterlegt ist. Etwaige Ausfälle einzelner Hardware-Komponenten wie Festplattenabstürze wirken sich so weder auf die Datensicherheit noch auch die Verfügbarkeit der bereitgestellten Ressourcen aus. Für mittelständische Unternehmen bietet die Auslagerung von IT-Diensten an professionelle Hoster zudem den Vorteil, dass sie in den Genuss von technischen Verfahren und Sicherheitsprozeduren kommen, die sich innerbetrieblich mit eigenen Mitteln nicht umsetzen ließen. Für die IT-Anbieter bringt die Bereitstellung von Server-Hardware-Ressourcen auch juristische Anforderungen mit sich. Spezialisierte Webhosting-Dienstleister investieren daher kontinuierlich in die Gewährleistung der Datensicherheit gemäß nationalrechtlicher Vorgaben und internationaler Standards.

Auch die Umwelt profitiert vom Cloud-Hosting

Cloud- Hosting bietet nicht nur Ihnen immense Vorteile. Auch die Umwelt profitiert von der gemeinsamen Nutzung einzelner Komponenten der IT-Infrastruktur. In einem Rechenzentrum, das auf die Bereitstellung von Cloud-Servern ausgelegt ist, lassen sich deutlich effizientere Prozesse für Stromversorgung, Kühlung und Brandschutz realisieren, als dies in einem innerbetrieblichen Serverraum möglich wäre. Zahlreiche Hosting-Unternehmen setzen bei der Versorgung ihrer Rechenzentren zudem auf klimaneutralen Strom aus erneuerbaren Energien.

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