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Hoster: Wie Sie herausfinden, welcher Anbieter zu Ihrem Projekt passt

Täglich finden neue Projekte ihren Weg ins World Wide Web. Die mit einem Baukasten gebastelte Homepage oder der neue Blog eines Privatnutzers, der professionelle Internetauftritt eines aufstrebenden Unternehmens, der neue Onlineshop für Bademode oder die komplexe Webanwendung einer Agentur – sie alle haben eines gemeinsam: Sie setzen eine geeignete Hosting-Lösung voraus.

Während sich der Privatsektor sowie kleinere und mittlere Unternehmen schon seit geraumer Zeit externer Ressourcen bedienen, zeigt auch bei größeren Firmen der Trend in Richtung Auslagerung der Server-Infrastruktur – zu aufwendig gestaltet sich das Hosting in Eigenregie und zu attraktiv sind die Angebote der Hoster. Die Wahl stellt allerdings sowohl Neulinge als auch erprobte Experten zunehmend vor ernsthafte Entscheidungsprobleme: Webspace, eigener Server oder doch die flexible Cloud-Lösung? Welches Webhosting-Paket passt am besten zur eingesetzten Software? Und was unternimmt der jeweilige Hoster eigentlich, um die Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten zu gewähren?

Welche Kriterien bei der Hoster-Wahl relevant sind

Bevor Sie sich damit auseinandersetzen, welcher Hoster die besten Pakete im Angebot hat, sollten Sie sich zunächst eingehend mit Ihrem Projekt befassen, um exakt zu bestimmen, welche Ansprüche Sie an eine Hosting-Lösung stellen. Nicht jeder Anbieter offeriert die gesamte Palette an Features und Service, doch das ist normalerweise auch gar nicht nötig: Welches Hosting für Sie das beste ist, hängt von den spezifischen Anforderungen und Bedingungen Ihres Webprojekts ab. Durch einen Abgleich Ihrer Ansprüche mit dem Angebotsspektrum der verschiedenen Anbieter steigern Sie die Chance, eine perfekte Lösung zu finden. Wir stellen Ihnen die entscheidenden Kriterien bei der Wahl des richtigen Webhosting-Pakets vor – wobei deren Gewichtung je nach Webprojekt stark variieren kann.

Video Transkript []

Was macht modernes Webhosting aus?

Das Internet hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt: Die Webseiten werden dabei immer komplexer.
Eine Online-Visitenkarte hat beispielsweise andere Anforderungen als ein umfangreicher Onlineshop. Ein modernes Webhosting muss genau diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden

Unsere Erfahrung zeigt, dass dabei drei zentrale Aspekte sehr wichtig sind:

  1. Sicherheit – Kunden und ihre Daten müssen von uns vor DDoS Attacken und Datenverlust geschützt werden
  2. Einfachheit – jeder möchte und viele müssen heute online sein – deshalb ist es essentiell, dass Kunden (unabhängig von ihrem Knowhow) schnell und einfach eine Webseite erstellen können
  3. Performance – Webseiten müssen jederzeit erreichbar sein und schnell laden, auch wenn sie komplex sind und viele Besucher gleichzeitig haben

Hardware-Ressourcen und Software-Unterstützung

Jedes Webprojekt stellt Anforderungen an Hard- und Software, weshalb Sie immer zuallererst klären sollten, welche Ressourcen und Features Sie benötigen. Dabei kann es einzig um genügenden Webspace gehen, aber auch um eine komplette Server-Umgebung, die zusätzlich über genügend Arbeitsspeicher und Prozessorleistung verfügt. Hierbei können Sie in der Regel zwischen den klassischen physischen und den flexiblen virtuellen Servern wählen. Letztere nehmen dank der Ungebundenheit an spezifische Hardware eine immer wichtigere Rolle ein, da sie eine exzellente Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit des Webprojekts versprechen. Ferner sollten Sie in Erfahrung bringen, ob der Anbieter bzw. das gewählte Webhosting-Paket Einschränkungen bei den gewährten Ressourcen macht, wenn bestimmte Traffic-Zahlen oder eine gewisse Bandbreite überschritten werden.

Sie sollten vor der Wahl eines Hosting-Anbieters außerdem wissen, welche Software dieser unterstützt. Können Sie beispielsweise frei wählen, welches Betriebssystem Sie verwenden wollen, oder macht der Hoster an dieser Stelle Vorgaben? Die gleiche Frage stellt sich bezüglich Programmiersprachen, Webserver-Software oder Datenbank-Managementsystemen, aber auch bei sämtlichen anderen Programmen, die Sie zur Webentwicklung und Content-Verwaltung nutzen. Mittlerweile bieten viele Hoster an, gängige Software wie Content-Management-Systeme mit nur einem Klick zu installieren. Wird ein solcher Service angeboten, können Sie einerseits davon ausgehen, dass die jeweiligen Tools und Programme wunschgemäß funktionieren und sparen andererseits Zeit und Aufwand bei der Installation und Einrichtung.

Ressourcen-Verwaltung und Administrationsmöglichkeiten

Wenn Sie nicht gerade einen kleinen Blog oder eine einfache statische Website hosten, sondern mit einem ambitionierten Projekt online gehen wollen, das ein gewisses Wachstumspotenzial birgt, spielen Faktoren wie die Skalierbarkeit der Ressourcen eine wichtige Rolle. Mit einigen Paketen können Sie ganz gezielt die benötigte Hardware-Leistung steuern, während andere Pakete feste Konditionen haben und im Falle eines extremen Traffic-Zuwachses sogar den Umzug auf einen neuen Server erfordern. Entscheidend ist hierbei auch, ob Sie sich für Dedicated oder Shared Hosting entscheiden: Im ersten Fall werden die gesamten gebuchten Ressourcen Ihnen exklusiv zur Verfügung gestellt. Beim Shared Hosting teilen Sie sich diese hingegen mit anderen Parteien.

Die unterschiedlichen Hosting-Formen sind im Übrigen auch mit unterschiedlichen Verwaltungsnotwendigkeiten bzw. -möglichkeiten verbunden. Generell gilt: Je mehr Aufwand Sie bei der Einrichtung und Instandhaltung des Servers sparen, desto weniger Administrationsrechte werden Sie in der Regel besitzen. Benötigen Sie z. B. einen Root-Zugriff, vergewissern Sie sich unbedingt im Vorhinein, ob Anbieter und Paket diesen erlauben.

Möglichkeiten bei Domain-Registrierung und -umzug

Die zum Webprojekt gehörende Domain kann, muss aber nicht bei dem ausgewählten Webhoster registriert werden. Entsprechend wichtig ist es, dass dieser eine problemlose Verwendung bzw. einen unkomplizierten Umzug der Domain ermöglicht. Das gilt vor allem, wenn Sie mit der eigenen Webpräsenz zu einem anderen Hoster wechseln wollen. Auch hierzu sollten Sie sich informieren, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, um in einem solchen Fall gegen böse Überraschungen gewappnet zu sein. Benötigen Sie mehrere Domains, ist auch die Zahl der inklusiven Domains von Bedeutung. Diese variiert je nach Anbieter und gewähltem Paket.

Tipp

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Support-Leistungen und Kosten

Insbesondere für Anfänger, aber auch für jeden Nutzer, der Managed-Server-Lösungen oder vergleichbare Hosting-Varianten gewählt hat, ist ein stets verfügbarer und schnell reagierender Support (E-Mail, Telefon oder Live-Chat) unverzichtbar. Denn wenn Probleme auftreten und aufgrund fehlenden Know-hows oder beschränkter Rechte nicht behoben werden können, bedeutet eine lange Wartezeit im schlimmsten Fall einen deutlichen Traffic- oder Umsatzverlust – gerade zu Stoßzeiten oder gar im Saisongeschäft. Hier spielt oftmals auch die Erfahrung des Anbieters eine große Rolle, denn etablierte Hoster haben in der Regel bereits ein umfangreiches Support-Team aufgestellt, das gut geschult und organisiert ist. Einige Webhosting-Dienste bieten darüber hinaus die Möglichkeit, einen persönlichen Service-Mitarbeiter zu buchen, der als direkter Ansprechpartner in Problemfällen fungiert.

Auch wenn Hosting in Deutschland mittlerweile generell günstig geworden ist, lohnt sich ein Vergleich der Preis- und Vertragskonditionen nach wie vor. Ein Anbieter sollte stets alle anfallenden Einrichtungsgebühren sowie die monatlichen und sämtliche zusätzlichen Kosten offenlegen, denn nur so können Sie einen Eindruck von den ungefähren Gesamtkosten gewinnen. Auch die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen müssen klar geregelt sein.

Technische Mittel und Sicherheitskonzept

Für viele moderne Webprojekte ist es von elementarer Bedeutung, dass alle Projektdaten jederzeit verfügbar, schnell übertragbar und gleichzeitig absolut sicher sind. In diesem Fall stellen die Qualität der vom Anbieter verwendeten Technik sowie die unternommenen Sicherheitsmaßnahmen das wohl wichtigste Bewertungskriterium dar. Um die schnelle Übertragung der Daten zu garantieren, sollten Hoster selbst über eine exzellente Internetverbindung verfügen und in ihren Rechenzentren auf aktuelle, leistungsstarke Hardware wie z. B. zugriffsschnelle SSD-Festplatten setzen. Einige Webhosting-Dienste erlauben gegen einen geringen Aufpreis die Nutzung ausgewählter Content Delivery Networks (CDN), die den Webserver bei der Auslieferung statischer Inhalte und großer Datenmengen entlasten und so die Ladezeit Ihres Webprojekts verringern.

Während die technische Performance vor allem die Nutzererfahrung und damit verbunden die Bewertung durch Suchmaschinen beeinflusst, steht sicheres Hosting in erster Linie für den Schutz aller relevanten Daten. Je sensibler die gehosteten Daten und je wichtiger eine dauerhafte Verfügbarkeit, desto entscheidender ist es, dass der Anbieter mit einem umfassenden Konzept aufwartet. Zu den möglichen Sicherheitsmaßnahmen zählen u. a.:

  • regelmäßige Updates und Back-ups
  • Georedundanz durch getrennte Rechenzentren
  • redundante Stromversorgung
  • TLS-/SSL-Verschlüsselung der Daten
  • Nutzung von Angriffserkennungssystemen (Intrusion Detection Systems)

Um in Sachen Datenschutz auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie Ihr Webprojekt bei einem Provider hosten, der Rechenzentren in Deutschland betreibt.

Warum sicheres Webhosting so wichtig ist

Die Digitalisierung der Wirtschaft hat zu tiefgreifenden Veränderungen in der Struktur von Unternehmen gesorgt. Dienstleistungen und Waren werden auf digitalen Wegen vertrieben, Produktionsprozesse automatisiert und ganze Arbeitsbereiche in die Cloud verlegt. Augenscheinlich bietet die neue Situation für alle Involvierten erstklassige Vorteile.

Denn mit dieser Vereinfachung der Unternehmensstruktur gehen auch diverse Vorzüge für Kunden und Konsumenten einher: Zahlungsvorgänge werden bequem per Onlinebanking abgewickelt, Weihnachtsgeschenke kann man mittlerweile von zu Hause aus im Onlineshop bestellen und für die persönliche Video-, Musik- oder Fotosammlung ist schon lange kein Schrank, Regal oder Album mehr notwendig, denn sie ist bestens beim Online-Speicherdienst des Vertrauens aufgehoben – jederzeit und von überall abrufbar.

Mit der zunehmenden digitalen Vernetzung hat allerdings auch die Cyberkriminalität ungeahnte Ausmaße angenommen: Unternehmen geraten heute schnell in das Visier von Hackern, die nur allzu gern sensible Nutzerdaten wie Passwörter, Adressinformationen, Bankkontodaten oder Kundenakten stehlen und im Anschluss verkaufen bzw. veröffentlichen – wenn umfassende Schutzmaßnahmen sie nicht von diesem Vorhaben abhalten. Auch Attacken, die einzig darauf abzielen, Webprojekte lahmzulegen, mit Spam oder Malware zu infizieren oder auf andere Weise Schaden zuzufügen sind keine Seltenheit. Während das Unternehmensnetzwerk inklusive aller Komponenten mit dem notwendigen Know-how auf eigene Faust abgesichert werden kann, obliegt die Sicherheit ausgelagerter Inhalte wie der Webpräsenz, Kundendatenbanken, Projektdateien etc. einzig dem ausgewählten Hosting-Anbieter. Nur mit einem sicheren Webhoster als Partner können Sie den Schutz aller sensiblen Daten auch über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus gewährleisten.

Das sicherste Sicher!

Sicheres Hosting ist das A und O für das Vertrauen Ihrer Kunden bzw. Nutzer und somit für den Erfolg Ihres Webprojekts. Die Sicherheitskampagne von 1&1 trägt dem auf besondere Weise Rechnung. Egal, ob Sie eine einfache Homepage mit 1&1 MyWebsite kreieren oder komplexe Webanwendungen auf den 1&1 Cloud-Servern hosten, bei unseren Hosting-Lösungen können Sie sich u. a. auf folgende Schutzmaßnahmen und Sicherheits-Standards verlassen:

  • 256-Bit-SSL-Verschlüsselung: Die Datenübertragung von bei 1&1 gespeicherten und externen Seiten kann mit der Symantec SSL-Verschlüsselung abgesichert werden. Auf diese Weise gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und sorgen nebenbei in Kombination mit HTTP/2 für schnellere Ladezeiten und ein besseres Suchmaschinenranking.

  • Hacker-Schutz: Externe Attacken auf Ihr Webprojekt werden mithilfe des DDoS-Schutzes registriert und entschärft, noch bevor Sie etwas davon mitbekommen.

  • 360 Gbit/s Glasfaserverbindung: Unsere Rechenzentren arbeiten mit einer Außenanbindung von über 360 Gbit/s und ermöglichen somit exzellente Zugriffszeiten auf Ihre Website bzw. Webanwendung.

  • Georedundanz: Alle Shared-Hosting-Pakete laufen parallel in zwei räumlich voneinander getrennten Rechenzentren. Fällt eine Komponente bzw. ein ganzes Rechenzentrum aus, springt das andere ein. Sie haben bei 1&1 die Auswahl zwischen Rechenzentren in Deutschland (TÜV-zertifiziert nach ISO 27001) oder in den USA.

  • USV-Stromversorgung: Ein Notstrom-Diesel-Aggregat sorgt zusammen mit Blei-Gel-Batterien für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, die auch bei gebietsweisen Stromausfällen gewährt ist.

Tägliche Back-ups: Von Ihren Daten werden routinemäßig tägliche Kopien angefertigt. Sollten Sie versehentlich Daten löschen, können Sie diese dank der Back-ups jederzeit wiederherstellen.

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