Die beliebtesten WordPress-Themes

WordPress ist die weltweit beliebteste Lösung zur Verwaltung dynamischer Webinhalte. Die Open-Source-Anwendung ist in erster Linie Blog-Software, lässt sich durch eine Vielzahl kostenloser Plugins jedoch ohne weiteres zum Content-Management-System oder Webshop aufrüsten. WordPress eignet sich daher nicht nur für Content-Anbieter wie Blogger und Journalisten, sondern auch für Unternehmer, die eine professionelle Online-Präsenz benötigen oder Produkte und Dienstleistungen anbieten möchten.

Auch hinsichtlich des Layouts und Designs lässt sich WordPress an verschiedene Anwendungsfelder anpassen. Passende Themes werden von einer stetig wachsenden Community bereitgestellt.

Hinweis:

Bei einem Theme (deutsch: Thema, Leitmotiv) handelt es sich um ein Design-Schema, das die Darstellung der grafischen Benutzeroberfläche einer Software definiert. Bei WordPress beziehen sich Themes ausschließlich auf das User-Interface. Das WordPress-Theme verändert lediglich das Design des Front-Ends, die Darstellung der Website im Browser. Das Back-End hingegen, der Administrationsbereich Ihrer WordPress-Website, bleibt von den Gestaltungsvorgaben des Themes unberührt.

Auf WordPress.org finden Sie Themes für die Themenbereiche:

  • Blog
  • E-Commerce
  • Bildung
  • Unterhaltung
  • Essen & Trinken
  • Reisen & Urlaub
  • News
  • Fotografie
  • Portfolio

Zu unterscheiden sind kostenlose WordPress-Themes (die Webseitenbetreibern zwar gratis, dafür aber ohne Gewährleistung zur Verfügung stehen) und kommerzielle Angebote, sogenannte Premium-WordPress-Themes inklusive Zusatzfunktionen und Support.

Hinweis:

Zahlreiche WordPress-Themes gehen über bloße Gestaltungsvorgaben wie Layout, Typografie oder Farbschemata hinaus und stellen in Kombination mit Plugins Zusatzfunktionen wie Animationen, Scrolling-Effekte, Fotogalerien, Slider, Karussell-Elemente oder Seitenleisten zur Verfügung.

WordPress-Themes: Auswahlkriterien

Die Wahl des Themes hat einen signifikanten Einfluss auf den Erfolg Ihrer WordPress-Website. Während das Design letztlich auch eine Frage des Geschmacks ist, jedoch stets auf die Zielgruppe und den Zweck des Webprojekts abgestimmt werden sollte, gelten in Bezug auf die Funktionalität grundlegende Auswahlkriterien. Die wichtigsten Punkte haben wir in einer kurzen Checkliste für Sie zusammengefasst.

  1. Mobile-first: Ist das WordPress-Theme Für Mobilgeräte optimiert? Googles Mobile-First-Ansatz macht Mobilfreundlichkeit zum Erfolgsfaktor. Ein zeitgemäßes WordPress-Theme sollte nicht nur am Desktop-Bildschirm, sondern auch auf Mobilgeräten eine gute Figur machen.
  2. SEO: Ist das WordPress-Theme für die Suchmaschine optimiert? Achten Sie drauf, dass die Entwickler Ihres Themes von Anfang an die Anforderungen der Suchmaschine (Stichwort Suchmaschinenoptimierung) im Blick hatten.
  3. Übersetzung: Unterstützt das WordPress-Theme alle Sprachen, in denen Sie Inhalte anbieten möchten? Wollen Sie internationalen Content anbieten, dann sollte Ihr Theme Plugins für Übersetzung und Mehrsprachigkeit wie qTranslate X, Polylang oder WPML unterstützen. Da die meisten Themes in englischer Sprache vermarktet werden, ist die Übersetzungsfunktion auch dann wichtig, wenn Sie Ihr WordPress-Theme auf Deutsch nutzen möchten.
  4. Plugins: Werden alle Plugins unterstützt, auf die Sie zurückgreifen möchten? Die Kompatibilität zu beliebten WordPress-Plugins wie WooCommerce oder JetPack eröffnet Ihnen diverse Gestaltungsmöglichkeiten und Zusatzfunktionen, die sich mit der Kernsoftware allein nicht umsetzen lassen. Doch beachten Sie: Jedes WordPress-Plugin ist ein zusätzliches Sicherheitsrisiko. Darüber hinaus machen sie von Updates und Bugfixes des jeweiligen Anbieters abhängig.
  5. Updates: Stehen auch künftig Software-Updates und Bugfixes zur Verfügung? Achten Sie bei Ihrer Theme-Auswahl auf Aktualität. Ein sicherer Betrieb Ihrer WordPress-Website ist nur dann gewährleistet, wenn sowohl die Kern-Software als auch das Theme und alle Updates vom Anbieter regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden.
  6. Support: Bietet der Entwickler professionellen Support? Gerade Premium-WordPress-Themes bieten oft umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Entscheiden Sie sich daher für ein Theme mit Anbieter-Support, um bei Problemen schnell kompetente Hilfe zu erhalten. 
  7. Lizenz: Unter welcher Lizenz steht das Theme zur Verfügung? Die Softwarelizenz gibt an, welche Nutzungsrechte die Entwickler Ihnen als Endnutzer zugestehen – unabhängig davon, ob ein Theme kostenlos oder gegen Entgelt erworben wurde. Die WordPress-Entwickler empfehlen Nutzern auf Themes zurückzugreifen, die wie die Kernsoftware unter GNU General Public License (kurz: GPL) stehen. Man spricht in diesem Fall von freier Software.
Tipp:

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Bei der Auswahl des WordPress-Themes hilft oft auch ein Blick in die Dokumentation des Anbieters – sofern vorhanden. Zudem sollten Sie sich Erfahrungsberichte, Bewertungen und Anwendungsbeispiele anderer Nutzer anschauen.

Tipp:

Eine Software unter GNU General Public License (GPL) steht nicht zwangsläufig kostenlos zur Verfügung. Stattdessen garantiert Ihnen die Lizenz, dass Ihre Nutzungsfreiheit in keiner Weise eingeschränkt ist. Greifen Sie auf Premium Themes der von WordPress empfohlenen Anbieter zurück, verwenden Sie eine freie Software, die Sie beliebig oft auszuführen, studieren, ändern, verbreiten und bei Bedarf auch an Endkunden weitergeben dürfen.

Kostenlose WordPress-Themes

Auf WordPress.org finden Interessenten mehr als 5000 aktuelle WordPress-Themes, die von Drittanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Weitere Gratis-Themes lassen sich direkt über die Anbieterseite beziehen. Das Angebot ist kaum zu überblicken. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine Liste der beliebtesten kostenlosen WordPress-Themes mit GPL-Lizenz für Sie zusammengestellt.

Hinweis:

Alle vorgestellten Themes sind für schnelle Ladezeiten optimiert, lassen sich bequem im Live Customizer von WordPress konfigurieren, bieten suchmaschinenfreundliche URLs und ermöglichen es Nutzern, bei Bedarf eigene Cascading Style Sheets (CSS) zu implementieren.

Twenty Seventeen von WordPress

Seit 2010 heißt es bei WordPress „Ein neues Jahr, ein neues Layout“. Passend dazu tragen die Standard-Themes der beliebten Blog-Software Jahreszahlen als Namen. Das Release ist stets mit einem Update der WordPress-Version verbunden. Neustes Mitglied im Club: Twenty Seventeen.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: WordPress
  • Aktive Installationen: 1.000.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kein Upgrade möglich
  • Lizenz: GPL

Die Zwanzig-Siebzehn trat mit WordPress 4.7 auf den Plan und kommt im Business-Stil mit großem Hero-Image (Heldenbild) und prominenter Headline daher. Eine Design-Entscheidung, die sich deutlich vom reduzierten Front-End des Vorgängers Twenty Sixteen abhebt. Beide Versionen gehören mit 1 Mio. bzw. 800.000 aktiven Downloads aktuell zu den beliebtesten WordPress-Themes weltweit.

WordPress-Nutzern, die sich für Twenty Seventeen entscheiden, bietet das Theme eine statische Landingpage im One-Page-Design mit beliebig vielen Sektionen. Inhaltselemente wie Text- oder Multimedia-Beiträge werde wahlweise ein- oder zweispaltig an einem asymmetrischen Raster ausgerichtet. Je nach Zweck der Website und Geschmack des Betreibers kommt Twenty Seventeen mit einem hellen oder dunklen Farbschema zum Einsatz.

Das Header-Bild lässt sich bei Bedarf durch ein Header-Video ersetzen. Nutzen Sie dazu eine eigene MP4 oder binden Sie Inhalte ein, die über die Videoplattform Youtube bereitstehen. Jeder Sektion auf der Startseite lässt sich ein „Featured-Image“ in Seitenbreite zuordnen. Dabei gleiten die einzelnen Sektionen über den wechselnden Hintergrund hinweg und erzeugen so einen lebendigen Scrolling-Effekt.

Auf das Herzstück der Blog-Software, den Beitragsbereich, müssen Nutzer von Twenty Seventeen trotz statischer Landingpage im Scroller-Design nicht verzichten. Eine Sektion für dynamische Inhalte im Beitragsformat lässt sich als Menüpunkt an beliebiger Stelle einfügen und erlaubt Webseitenbetreibern, kontinuierlich neue Inhalte zu publizieren. Auf Blog-Beiträge weisen bereits in der Übersicht Vorschaubilder hin.

Twenty Seventeen bietet bei Bedarf zwei Menü-Leisten: eine horizontales Navigationsmenü unter der Headline sowie ein Social-Link-Menü im Footer. Darüber hinaus lassen sich Widgets (z. B. ein Kalender) in zwei Footer-Bereichen am Ende der Website platzieren. Die Blog-Navigation inklusive Suchfunktion finden Nutzer ganz klassisch auf der rechten Seite.

Alle Theme-Einstellungen erfolgen wie bei WordPress üblich über den übersichtlichen Live Customizer. Dieser ermöglicht es Webseitenbetreibern auch, Website-Ansichten für verschiedene Endgeräte zu simulieren. So stellen Sie sicher, dass selbst Smartphone-Nutzern nichts auf Ihrer Website entgeht.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Fonts durch das Theme vorgegeben  
✔ Statische Startseite im One-Page-Design ✘ Vorgegebene Farbschemata (die benutzerdefinierte Farbwahl umfasst lediglich Headline und Akzentfarbe)  
✔ Scrolling-Effekt    
✔ Multimedia-Element im Header    
✔ Für Übersetzung geeignet (auch Right to left, nachfolgend abgekürzt: RTL)    

Eine Live-Demo des kostenlosen WordPress-Themes finden Sie auf WordPress.org. 

Fazit:

Mit Twenty Seventeen hat WordPress ein solides Blog-Theme mit modernem One-Page-Design abgeliefert. Dank benutzerdefinierter Startseitensektionen eignet sich das Standard-Theme 2017 sowohl für Hobby-Blogger als auch für den Unternehmenseinsatz. Die Individualisierungsmöglichkeiten im Live Customizer sind jedoch begrenzt. Wer sich mit seiner Website von der Masse abheben möchte, sollte einen Page-Builder nutzen, Child-Themes erstellen oder auf eigene Cascading Style Sheets (CSS) zurückgreifen.

Sydney von aThemes

Auch das WordPress-Theme Sydney von aThemes nutzt den Header-Bereich als Blickfang. Setzen Sie Ihre Website wahlweise mit einem Hero-Image oder Header-Video in Szene. Alternativ präsentieren Sie Besuchern mit dem Full-Screen-Slider wechselnde Bilder auf der Startseite.

Weitere Gestaltungselemente sind die animierte Headline (wahlweise mit Subline) sowie ein Call-to-Action-Button. Textelemente gleiten auf Wunsch von der rechten Seite ins Bild. Die Geschwindigkeit der Slides lässt sich individuell anpassen. 

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: aThemes
  • Aktive Installationen: 200.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kostenpflichtige Vollversion Sydney Pro
  • Lizenz: GPL

Wer es puristisch mag, deaktiviert den Header im Live Customizer und stellt damit das Navigationsmenü in den Vordergrund. Der Header-Stil lässt sich für die Startseite und alle weiteren Website-Bereiche separat definieren.

Sydney sieht ein horizontales Header-Menü vor, dass beim Scrollen mit einem transparenten Hintergrund hinterlegt an den oberen Bildschirmrand angeheftet bleibt. Auch diese Funktion lässt sich bei Bedarf deaktivieren.

Anders als bei Twenty Seventeen lassen sich einzelne Sektionen der Startseite nicht im Live Customizer definieren. Stattdessen werden der Page Builder von SiteOrigin sowie die Sydney-Toolbox benötigt, die sich via Plugin installieren lassen. Das Template der Startseite wird im WordPress-Dashbord angepasst.

Möchten Sie sich nicht die Mühe machen, benutzerdefinierte Templates zu erstellen, können sie auf ein Template von aThemes inklusive Demo-Content zurückgreifen und dieses mit eigenen Inhalten füllen.

Mit dem Demo-Template von aThemes erstellen Sie im Handumdrehen eine Startseite im Business-Look.

Für den Blogbereich bietet Sydney verschiedene Darstellungsformen, die sich direkt über den Live Customizer auswählen lassen. Ansprechend ist hier vor allem das der Masonry-Stil, bei dem Blogeinträge inklusive Teaser und Vorschaubild als Kacheln angeordnet werden.

Überschriften und Body-Fonts lassen sich über den Customizer separat individualisieren. Nach Wunsch anpassen lässt sich zudem auch das Farbschema des WordPress-Themes. Sydney bietet dazu ein allgemeines Farbschema sowie eine separate Farbwahl für die Webseitenbereiche Header, Sidebar und Footer. Bei Bedarf lässt sich ein bildschirmfüllendes Hintergrundbild einfügen. Platz für Widgets bietet das Theme in der Sidebar sowie in bis zu vier Foot-Bereichen.

Als responsives WordPress-Theme passt sich Sydney an die Darstellungsmöglichkeiten verschiedener Endgeräte an.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Anpassung der Startseitensektionen nicht über den Live Customizer möglich  
✔ Statische Startseite im One-Page-Design    
✔ Google-Fonts    
✔ vollständige Farbkontrolle    
✔ Full-Screen-Slider im Header    
✔ Für Übersetzung geeignet    

Eine Live-Demo des Themes finden Sie auf der Anbieterseite.

Fazit:

Mit Sydney bietet aThemes WordPress-Nutzern ein kostenloses Theme mit umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Auch businesstaugliche Webseiten im One-Page-Design lassen sich mit dem Theme umsetzen. Für die Konfiguration des Startseitenlayouts über den Page Builder von SiteOrigin sollen Nutzer jedoch Einarbeitungszeit einplanen.

Storefront von WooThemes

Storefront von WooThemes ist direkt auf das E-Commerce-Plugin WooCommerce zugeschnitten. Das kostenlose WordPress-Theme richtet sich somit in erste Linie an Webseitenbetreiber, die einen WordPress-Shop einrichten möchten.

Zahlen und Fakten

  • Aktive Installationen: 100.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Zahlreiche kostenpflichtige Plugins und Child-Themes
  • Lizenz: GPL

Von den Core-Entwicklern des E-Commerce-Plugins entworfen, zeichnet sich Storefront durch eine gute Integration von WooCommerce und allen WooCommerce-Erweiterungen aus. Während andere Themes mit Header-Medien und eleganten Scrolling-Effekten auf sich aufmerksam machen, haben sich die Entwickler von Storefront auf das Wesentliche beschränkt. Die Startseite zeigt entweder den Blogbereich oder eine statische Landingpage. Wurde das WooCommerce-Plugin installiert, finden Besucher hier Produkt-Kategorien, Empfehlungen und Angebote.

Die Individualisierungsmöglichkeiten beschränken sich auf die für WordPress üblichen Einstellungen der Site-Identity sowie umfangreiche Farbeinstellungen. Auf Wunsch lassen sich Header, Footer und Webseitenhintergrund sowie alle Textelemente benutzerdefiniert einfärben. Nutzen Sie Storefront mit dem WooCommerce-Plugin, können Sie auch ein individuelles Farbschema für Bestellbuttons kreieren. Auf Wunsch lässt sich ein Bild als Header- oder Webseitenhintergrund verwenden.

Die für WordPress typischen Widgets finden unter dem Header, in der Sidebar oder in bis zu vier Footer-Spalten Platz. Für den Blog-Bereich stehen Layouts mit rechts- oder linksseitiger Sidebar zur Auswahl. Menüzeilen lassen sich als Primär- und Sekundär-Menüs im Header platzieren. Zudem erlaubt das Theme, ein separates Handheld-Menü für Mobilgeräte zu definieren.

Als kostenlose Erweiterung für Storefront bietet WooCommerce folgende Plugins:

  • Card-Tab
  • Product-Sharing-Icons
  • Sticky-add-to-Cart-Header

Das Plugin Card-Tab fügt der WordPress-Website ein Icon mit Counter hinzu, das Kunden – an den oberen Bildschirmrand angeheftet – die Zahl der Produkte im Warenkorb anzeigt. Ein Klick auf das Icon öffnet eine Sidebar, in der sich die aktuelle Auswahl anpassen lässt. Ist das Product-Sharing-Plugin aktiviert, zeigt die Einzelansicht für Produkte außerdem Social-Links zu Twitter, Facebook, Pinterest sowie einen E-Mail-Sharing-Button. 

Das Plugin Sticky-add-to-cart erweitert Storefront um einen angehefteten Header, der den jeweiligen Besucher darauf hinweist, welches Produkt er gerade anschaut, und durch einen Text dazu animiert, dieses in den Warenkorb zu legen.

Weitere Erweiterungen lassen sich kostenpflichtig erwerben. Wollen Sie Ihren Webshop individualisieren, ist insbesondere das Storefront-Extensions-Bundle interessant, das diverse Design-Elemente enthält und Nutzern eine umfangsreiche Anpassung des Themes ermöglicht.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Fonts durch das Theme vorgegeben  
✔ Für WooCommerce-Integration optimiert ✘ Zahlreiche Features stehen nur in Form von kostenpflichtigen Plugins zur Verfügung  
✔ Schema-Markup    
✔ Barrierefrei    
✔ Benutzerdefiniertes Farbschema    
✔ Für Übersetzung geeignet    

Eine Live-Demo des WordPress-Themes steht auf der Anbieterseite bereit. 

Fazit:

Für WordPress-Nutzer, die Ihre Seite um einem Webshop ergänzen möchten, ist WooCommerce die erste Wahl. Storefront punktet in erster Linie mit einer optimalen Integration des E-Commerce-Plugins. Das schlichte Theme überzeugt mit einem Layout, das aufs Wesentliche reduziert ist. Jedoch sind Nutzer, die Kunden mit aufregenden Design-Highlights überzeugen möchten, auf kostenpflichtigen Erweiterungen angewiesen.

Zerif Lite von Themeisle

Scrollt man die Startseite des Themes Zerif Lite von Themeisle herunter, springen vor allem großzügig eingesetzte Slide-Effekte ins Auge. Jeder Abschnitt der statischen Landingpage im Scroller-Website-Design macht mit einer dezenten Bewegungsanimation auf sich aufmerksam.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: Themeisle
  • Aktive Installationen: 100.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kostenpflichtige Vollversion Zerif Pro
  • Lizenz: GPL

Der Header wird von einer prominenten Headline und zwei Call-to-Action-Buttons dominiert, die sich vor einem statischen Hintergrundbild abzeichnen. Wahlweise kann der Header mit einem Parallax-Effekt hinterlegt werden. Idealerweise wird dabei ein freigestelltes Motiv vor einer Hintergrundgrafik positioniert. 

Fährt der Webseitenbesucher mit der Maus über den Header, bewegen sich die beiden Bildelemente in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dadurch entsteht der Eindruck räumlicher Tiefe.

Wer das komplette Funktionssektrum von Zerif Lite in Anspruch nehmen möchte, der benötigt die Plugins Orbit Fox Companion und Pirate Forms. Beide lassen sich kostenlos über das WordPress-Dashboard installieren und aktivieren. Während Orbit Fox Companion das Theme um vordefinierte Startseitensektionen erweitert, die sich bequem über den Live Customizer individualisieren lassen, stellt Pirate Forms ein Kontaktformular bereit.

Kommt Zerif Lite mit statischer Landingpage zum Einsatz lassen sich folgende Sektionen in vorgegebener Reihenfolge aktivieren:

  • Fokus-Sektion: In der Fokus-Sektion bietet Zerif Lite Platz für eine beliebige Anzahl von Content-Boxen inklusive Überschrift und Grafikelement. Themeisle stellt dazu das „Zerif our focus“-Widget bereit. Alternativ lässt sich in diesem Startseitenabschnitt jedes andere WordPress-Widget einfügen.
  • Ribbon-Sektion 1: Bei der Ribbon-Sektion handelt es sich um eine schmale, transparente Farbfläche mit Call-to-Action-Button. Der Abschnitt bietet einen ansprechenden Scrolling-Effekt, wenn das Element über das Bild im Webseitenhintergrund gleitet, und ermöglicht Besuchern die Interaktion mit der Website. Button-Text und Links lassen sich individuell anpassen.
  • About us: Die Sektion „About us“ ist ein Element der Zerif-Lite-Startseite, das der Selbstdarstellung des Bloggers bzw. des Unternehmens dient. Das Theme bietet dafür zwei Text-Elemente und ein Listenelement.
  • Our Clients: Sie möchten Ihre Website mit den Logos bekannter Kunden schmücken? In der Sektion „Our Clients“ bietet Zerif Lite passende Widgets, um entsprechende Grafiken – bei Bedarf inklusive Verlinkung – einzubinden.
  • Our Team: In der Sektion „Our Team“ stehen Ihre Mitarbeiter im Fokus. Dort bietet Zerif Lite die Möglichkeit, relevante Ansprechpartner vorzustellen – bei Bedarf inklusive Social-Links zu ausgewählten Communitys.
  • Testimonials: Zufriedene Kunde sind das beste Aushängeschild. Mit den Testimonial-Widgets der gleichnamigen Sektion bringen Sie ausgewählte Zitate und Bewertungen direkt auf Ihre Startseite.
  • Ribbon-Sektion 2: Die Ribbon-Sektion 2 ist eine Farbvariante der Ribbon-Sektion 1 ohne Transparenz. Der Call-to-Action-Button gibt Ihnen abermals die Gelegenheit, Webseitenbesucher zur Interaktion zu motivieren.
  • Latest News: Auch der Blogbereich hat bei Zarif Lite seinen Platz auf der Startseite. Bieten Sie Besuchern im entsprechenden Abschnitt einen Vorgeschmack auf dynamische Inhalte Ihrer Website.
  • Contact us: Letzte Startseitensektion des Themes ist das Kontaktformular – mit seinem transparenten Hintergrund ein optisches Highlight.

Die vordefinierten Bezeichnungen der Sektionen können Sie bei Bedarf anpassen. Jeder Abschnitt lässt sich separat deaktivieren. Eine Startseite mit anderer Anordnung lässt sich mit Zerif Lite nicht erstellen. Gleiches gilt für die Farbgestaltung. Die kostenlose Version des Zerif-Templates bietet nur ein vordefiniertes Farbschema. Lediglich die Farbe des Webseitenhintergrunds lässt sich individuell anpassen (sofern das Hintergrundbild deaktiviert wurde). Weitere Gestaltungsmöglichkeiten wie benutzerdefinierte Farbschemata und eine individuelle Anordnung der Startseitenelemente lassen sich erst durch ein kostenpflichtiges Update auf Zerif Pro freischalten. 

Auch im Footer des WordPress-Themes wird Ihnen weitestgehend vorgegeben, welche Informationen Sie Ihren Besuchern präsentieren. Die Designer von Zerif Lite haben diesen Webseitenbereich für Kontaktinformationen, Copyright-Angaben und Social-Links vorgesehen. Mehr Gestaltungsspielraum bieten Widgets, die sich in bis zu drei Footer-Bereichen platzieren lassen.

Links auf statische Unterseiten lassen sich bei Bedarf im Menüband des Headers verlinken. Header inklusive Menü werde beim Scrollen automatisch an den oben Bildschirmrand angeheftet.

Als responsives WordPress-Theme erkennt Zerif Lite automatisch verschiedene Display-Größen und passt sich fließend an diese an. Darüber hinaus finden Nutzer in den erweiterten Einstellungen Checkboxen, mit denen sich Darstellungsmodi mit sicherem Font oder erweiterter Barrierefreiheit aktivieren lassen.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Vorgegebenes Farbschema  
✔ Statische Startseite im One-Page-Design ✘ Wer die Abfolge der Startseitensektionen ändern möchte, muss auf die Pro-Version upgraden  
✔ Benutzerdefinierte Content-Blöcke ✘ Fonts durch das Theme vorgegeben  
✔ Kontaktformular    
✔ Individueller Webseitenhintergrund    
✔ Parallax-Effekt    
✔ Für Übersetzung geeignet (RTL)    

Auch Themeisle stellt Interessenten eine Live-Demo des WordPress-Themes zur Verfügung. 

Fazit:

Zerif Lite überzeugt durch ein ansprechendes Farbschema und dezente Slide-Effekte. Für eine Businessseite mit statischer Landingpage stehen vordefinierte Sektionen mit individualisierbaren Content-Boxen zur Verfügung. Das Design des Templates lässt sich in der kostenlosen Lite-Version jedoch nur geringfügig anpassen.

ColorMag von ThemeGrill

Die meisten WordPress-Themes lassen Nutzern die Wahl, ob der Beitragsbereich oder eine statische Website als Langdingpage angezeigt werden soll. ColorMag von ThemeGrill geht einen anderen Weg. Hier sind beide Optionen in der Standardeinstellung deaktiviert. Die Startseite setzt sich stattdessen aus asymmetrisch angeordneten Kacheln zusammen, die durch Content-Widgets eingebunden werden.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: ThemeGrill
  • Aktive Installationen: 90.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kostenpflichtige Vollversion ColorMag Pro
  • Lizenz: GPL

Das Layout des Themes im Kachel-Stil richtet sich in erster Linie an Content-Anbieter wie Online-Magazine oder Newsportale. Aber auch Bloggern biete ColorMag die Möglichkeit, Beiträge zu verschiedenen Kategorien übersichtlich zu präsentieren.

Blickfang des Themes ist ein Slider-Widget im oberen Viertel der Startseite. Dieses präsentiert Besuchern in der Standardeinstellung die neusten Inhalte in Form eines Vorschaubilds inklusive Überschrift und Tags. Rechts daneben befindet sich das Highlight-Widget, das den relevantesten Beiträgen auf der Website eine Bühne bietet. Scrollt der Besucher herunter, rücken die Content-Widgets in den Fokus, die sich jeweils einer bestimmten Kategorie zuordnen lassen.

Jeweils eine horizontal Content-Sektion am Anfang und am Ende der Seite, zwei vertikale Sektionen in der Mitte sowie eine Sidebar am rechten Rand bieten Ihnen die Möglichkeit, insgesamt fünf Content-Kategorien auf der Startseite hervorzuheben. Den Bedürfnissen von Content-Providern wie Online-Magazinen oder Bloggern kommen zudem die Advertisement-Widgets entgegen, die bis zu acht Werbeflächen für Display-Ads zur Verfügung stellen.

Der Header des Themes umfasst die Headline der Website inklusive Subline sowie die horizontal ausgerichtete Hauptnavigation. Bei Bedarf kann ein Header-Medium (Bild oder Video) an drei verschiedenen Positionen platziert werden. Zum oberen Bildschirmrad schließt der Header mit einer Leiste ab, die das aktuelle Datum, einen Hinweis auf die neusten Beitrage sowie Social-Links zu relevanten Community beinhaltet. 

Der Footer des Themes besteht aus vier nebeneinander angeordneten Footer-Widgets, die jeweils eine individuell benennbare Content-Box zur Verfügung stellen. Inhalte können bei Bedarf mit HTML-Markup eingefügt werden. Am Seitenende finden Besucher dieselben Social-Widgets wie im Header. Ein Back-to-Top-Button führt zurück an den Anfang.

Eine Individualisierung des Layouts beschränkt sich auf vier vorgegebene Layout-Optionen, mit denen sich die Anordnung der Content-Widgets bestimmen lässt. So können Sie beispielsweise das Boxed Layout deaktivieren, wodurch Header und Footer in Seitenbreite dargestellt werden. Farbanpassungen sind für die Aktzentfarbe und den Webseitenhintergrund möglich. Darüber hinaus lässt sich jeder Content-Kategorie eine eigene Farbe zuordnen. Optional kann man auch ein Hintergrundbild einrichten. Mit Animationseffekten hält sich ColorMag weitgehend zurück.

In der Beitragsansicht bleiben die Startseiten-Elemente Header, Footer und Sidebar erhalten. Den Rest der Seite füllen der jeweilige Artikel, ein Element mit Artikelvorschlägen („Das könnte Sie auch interessieren“) und die Kommentarfunktion aus.

ColorMag ist responsiv und zeigt News- und Blogbeiträge somit auch auf Smartphones oder Tablets optimal an.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Farbanpassungen nur begrenzt möglich  
✔ Design im Magazin-Stil ✘ Fonts durch das Theme vorgegeben  
✔ Mehr als 15 Widget-Bereiche auf der Startseite    
✔ Widget für Display-Ads    
✔ Für Übersetzung geeignet    

Sie interessieren Sich für ColorMag, dann werfen Sie einen Blick in die Live-Demo des kostenlosen WordPress-Themes. 

Fazit:

ColorMag hebt sich durch eine Startseite im Magazin-Stil von anderen WordPress-Themes ab. Die Möglichkeiten zur Individualisierung sind jedoch sehr begrenzt.    

OnePress von FameThemes

OnePress von FameThemes ist ein kostenloses WordPress-Theme, das sich in erster Linie an Webseitenbetreiber richtet, die einen businesstauglichen Internetauftritt im One-Page-Design anstreben. Das Theme stellt zehn vorgefertigte Sektionen bereit, die auf die Bedürfnisse kleiner oder mittelständiger Unternehmen abgestimmt sind. Um alle Funktionen des Themes nutzen zu können, ist das Plugin Contact Form 7 von Takayuki Miyoshi erforderlich. Demo-Inhalte können über den Demo Importer von FameThemes bezogen werden.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: FameThemes
  • Aktive Installationen: 60.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kostenpflichtige Vollversion OnePress Plus
  • Lizenz: GPL

Einstiegspunkt der OnePress-Startseite ist die Sektion „Hero“, ein Multimedia-Element, das in der kostenlosen Version als Projektionsfläche für beliebig viele Header-Fotos dient, die in benutzerdefinierten Abständen einander überblenden. Nutzer der kostenpflichtigen Pro-Version können dort auch Videos einbinden. Verschiedene Animationseffekte hält OnePress auch für die Headline bereit. Mit der entsprechenden Einstellung wird das Herabscrollen zur nächsten Sektion von einem Parallax-Effekt begleitet. 

An die Hero-Sektion schließen sich folgende Abschnitte an:

  • Features: Unter „Features“ definieren Sie eine beliebige Anzahl von besonderen Merkmalen, die mit Ihrem Unternehmen oder dessen Produkten und Dienstleistungen in Verbindung stehen. Jedes Feature lässt sich mithilfe eines skalierbaren Icons visualisieren. Das Theme greift dafür auf den quelloffenen Icon-Font Font-Awesome zurück.
  • About: Die Sektion „About“ dient der Unternehmenspräsentation und bietet die Möglichkeit, beliebig viele Content-Boxen mit entsprechenden Informationen einzubinden. Alternativ lassen sich an dieser Stelle Unterseiten mit weiterführenden Informationen inklusive Vorschaubild und Exzerpt verlinken.
  • Services: Im Service-Abschnitt stellen Sie Ihre Unternehmensleistungen heraus. Auch an dieser Stelle bietet das Theme ein Raster für benutzerdefinierte Content-Boxen inklusive Icon. Verlinken Sie auf Wunsch auf weiterführende Seiten.
  • Video-Lightbox: Die Video-Lightbox ermöglicht Ihnen, ein YouTube- oder Vimeo-Video in Szene zu setzen. Von den anderen Sektionen hebt sich dieser Abschnitt der Startseite durch ein Hintergrundbild mit Parallax-Effekt ab.
  • Gallery: Die Gallery-Sektion stellt Raum für Bilder bereit. Wählen Sie aus fünf verschiedenen Darstellungsformen. Als Bildquelle fungiert entweder eine Webpage des WordPress-Projekts oder Ihr Facebook-, Instagram- oder Flickr-Account.
  • Counter: In der Counter-Sektion listen Sie relevante Unternehmenszahlen auf. Die Darstellung im Browser wird von einem Animationseffekt begleitet, bei dem die Zahlen von Null auf den gewünschten Wert hochzählen. 
  • Team: Die Team-Sektion der Startseite stellt in der kostenlosen Version vier Content-Boxen bereit, die es Nutzern des Themes ermöglichen, relevante Mitarbeiter mit Name, Foto und Position vorzustellen.
  • News: In der News-Sektion ist der Beitragsbereich des CMS verlinkt. Unternehmer bieten Webseitenbetreibern hier einen Vorgeschmack auf die neuesten Newsartikel, Pressemitteilungen oder Blogbeiträge inklusive Überschrift, Exzerpt und Vorschaubild.
  • Contact: Mit der Contact-Sektion hält OnePress einen Formularbereich bereit, der es Besuchern ermöglicht, mit dem Betreiber der Website in Kontakt zu treten.

Jede Sektion lässt sich benutzerdefiniert benennen und wird beim Scrollen von dezenten Animationseffekten begleitet. Sektionen, die nicht benötigt werden, lassen sich durch ein Häkchen in der entsprechenden Checkbox ausblenden. Eine Veränderung der Abfolge ist in der kostenlosen Version des WordPress-Themes nicht möglich. 

Das OnePress-WordPress-Theme ermöglicht rudimentäre Farbanpassungen. Nutzer entscheiden sich für eine individuelle Akzentfarbe. Zudem lassen sich Header und Footer individualisieren. Für alle weiteren Webseitenbereiche ist das Farbschema vorgeben: schwarz, grau und weiß.

Widgets finden auf der Startseite des Themes keinen Platz. Bei Bedarf können diese jedoch in die Sidebar des Blogbereichs oder auf optionalen Unterseiten eingebunden werden. Der Footer bietet Platz für die Newsletter-Anmeldung und Social-Links. 

Der Back-to-Top-Button kann bei Bedarf deaktiviert werden. Das Gleiche gilt für die Animationseffekte der Seitenabschnitte.

Als eines der meistgenutzten WordPress-Themes weltweit macht OnePress auch auf dem Mobilgerät eine gute Figur. 

Vorteile Nachteile  
✔ Responsives WordPress-Theme ✘ Fonts durch das Theme vorgegeben  
✔ Statische Startseite im One-Page-Design ✘ Widgets lassen sich nur in der Sidebar einbinden  
✔ Kontaktformular ✘ Wer die Abfolge der Startseitensektionen ändern möchte, muss auf die Pro-Version upgraden  
✔ Parallax-Scrolling-Effekt    
✔ Für Übersetzung geeignet    

Weitere Einblicke in das kostenlose WordPress-Theme biete die Live-Demo auf der Anbieterseite. 

Fazit:

Mit OnePress nimmt FameThemes kleine und mittlere Unternehmen ins Visier, die Ihr Geschäft mit einer modernen One-Page-Website im Netz präsentieren möchten. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind jedoch begrenzt. Wer OnePress professionell nutzen möchte, sollte auf die kostenpflichtige Pro-Version zurückgreifen.

Hestia von Themeisle

Auch Hestia von Themeisle empfängt Webseitenbesucher bildgewaltig. Die Startseite im One-Page-Design wird von einem Hero-Image und der prominenten Headline dominiert. Als zusätzliche Elemente lassen sich optional eine Subline, ein Call-to-Action-Button mit Link zu einer beliebigen URL sowie ein horizontales Navigationsmenü hinzufügen. 

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: Themeisle
  • Aktive Installationen: 50.000+
  • Preis: Kostenlos
  • Mögliches Upgrade: Kostenlose Vollversion Hestia Pro
  • Lizenz: GPL

Weitere Informationen enthalten Webseitenbesucher, indem sie herabscrollen. In der Standardinstallation bietet die Hestia-Startseite nach dem Headline-Bereich folgende Abschnitte:

  • Über uns: Ein Textfeld, das der Beschreibung des Webseitenbetreibers – beispielsweise eines Unternehmens – dient (wahlweise mit Hintergrundbild).
  • Widgets: Im Widget-Bereich lassen sich beliebige WordPress-Widgets (beispielsweise die Newsletter-Funktion oder ein Promo-Video) einbinden.
  • Blog: Der Blogbereich dient der Veröffentlichung dynamischer Webseiteninhalte.
  • Kontakt: Der Kontaktabschnitt biete Platz für die Kontaktinformationen des Webseitenbetreibers. 

Weitere Startseiten-Abschnitte lassen sich bei Bedarf via Plugin einbinden. WooCommerce beispielsweise erweitert die Hestia-Startseite um einen Shop-Abschnitt. Themeisle empfiehlt zudem das Plugin Orbit Fox Companion. Selbiges erweitert Hestia um die businessorientierten Abschnitte Team, Testimonials und Features.

  • Team: Im Team-Abschnitt haben Sie die Möglichkeit, Mitarbeiter in Szene zu setzen.
  • Testimonials: Im Bereich Testimonails lassen Sie zufriedene Kunden zu Wort kommen.
  • Features: Der Abschnitt Features rückt Ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Fokus.

In jedem Abschnitt legen Sie beliebig viele Content-Boxen für Mitarbeiter, Kunden oder Produktdetails an. Zusätzlich zu den Business-Abschnitten stellt Orbit Fox Companion diverse Standard-Icons für Visualisierungen und Social-Links zur Verfügung. 

Hinweis:

Die Reihenfolge der Starseiten-Abschnitte ist durch das Theme vorgegeben und lässt sich bei der kostenlosen Version nicht anpassen.

Zusätzlich zur Startseite lassen sich weitere statische Unterseiten als Navigationspunkte einbinden. Für Blog-Beiträge und statische Seitenbereiche stehen Layouts mit rechts- oder linksseitiger Sidebar zur Verfügung. Wahlweise lässt sich diese auch komplett ausblenden.

Die Konfiguration des WordPress-Themes erfolgt über den Live Customizer. Wem das voreingestellte Boxed Layout nicht zusagt, der kann sich alternativ für eine schlichte Variante ohne Schatten und 3D-Effekte entscheiden. Benutzerdefinierte Hintergrundbilder ermöglichen ein individuelles Website-Design. Typografische Anpassungen lassen sich für Headlines und Body-Content separat vornehmen.

Auch Hestia passt sich dank responsivem Design hervorragend an die Bildschirmgröße des jeweiligen Endgeräts an.

Vorteile Nachteile  
✔ Responsive WordPress-Theme ✘ Wer die Abfolge der Startseitensektionen ändern möchte, muss auf die Pro-Version upgraden  
✔ Statische Startseite im One-Page-Design    
✔ Benutzerdefinierter Website-Hintergrund    
✔ Benutzerdefinierte Fonts    
✔ Kontaktformular    
✔ Für Übersetzung geeignet (auch RTL)    
Fazit:

Hestia stellt WordPress-Nutzern eine solide Grundlage für eine professionelle Business-Website zur Verfügung und bietet sich damit als Alternative zu Sydney, Zerif Lite oder OnePress an.    

Premium-WordPress-Themes

Wer sich für die weltweit beliebteste Blog-Software entscheidet, findet bereits auf der Anbieterseite eine schier unüberschaubare Auswahl an kostenlosen Themes. Darüber hinaus empfiehlt WordPress auch einige handverlesene Anbieter, die das kommerzielle Segment bedienen. Diese bieten ihre Premium-WordPress-Themes ebenfalls quelloffen unter GPL-Lizenz an, ergänzen das Angebot jedoch um kostenpflichtige Zusatzfeatures und Service-Leistungen. Je nach Geschäftsmodell zahlen Nutzer einmalig für den Download, nehmen ein Service-Abonnement in Anspruch oder rüsten kostenfreie Grundpakete mit kommerziellen Erweiterungen auf. Wir stellen Ihnen vier der besten WordPress-Themes im Premium-Segment vor. 

Neubau von Elmastudio

Neubau von Elmastudio ist ein minimalistisches WordPress-Blog-Theme, das sich in erster Linie an Webseitenbetreiber richtet, die ihre Bildinhalte in den Vordergrund stellen möchten. Fotografen, Traveller oder Food-Blogger profitieren von seinem Layout, das auf eine reduzierte Formsprache und typografischen Weißraum setzt.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: Elmastudio
  • Preis: 18 Euro (Einzelpreis) / Bundle möglich
  • Lizenz: GPL

Blickfang des vergleichsweise kostengünstigen Premium-WordPress-Themes sind das Vorschaubild des ersten Beitrags sowie die übergroße Textelemente. Scrollt der Besucher herunter, schrumpft die Headline auf ein Viertel ihrer Ausgangsgröße und fügt sich passgenau in den Header ein. Dieser heftet sich an den oberen Bildschirmrand an und begleitet den Betrachter durch die Website. 

Während sich die wichtigsten Inhalte in Form von Sticky-Posts „above the fold“ anhefteten lassen, werden dynamische Inhalte im unteren Bereich der Startseite anhand eines dreispaltigen Kachel-Layouts arrangiert. Erreicht der Besucher das Seitenende, werden weitere Inhalte automatisch nachgeladen.

Für die Beitragsansicht haben die Webdesigner von Elmastudio ein zweispaltiges Layout im edlen Magazin-Stil gewählt. Das Vorschaubild rückt in die Sitebar auf der linke Seite. Dort finden auch der Untertitel und eine ausführliche Bildbeschreibung Platz. Bei Bedarf fungiert die Sidebar zudem als Widget-Bereich. Neubau unterstützt alle WordPress-Standart-Widgets. Weitere Elemente lassen sich durch das von den Entwicklern empfohlene Jetpack-Plugin einbinden. Dieses stellt Nutzern Share-Buttons, Karusell-Slideshows, eine Bildergalerie und Infinite-Scrolling-Funktionen zur Verfügung.

Neubau setzt auf das Zusammenspiel zweier Fonts: Amiri und Work Sans. Als typografische Gestaltungselemente bieten sich hervorgehobene Teaser und Initialen am Artikelanfang an. Bei Bedarf lassen sich Zitate vom Fließtext absetzen. Via Shortcodes lassen sich Info-Boxen, Buttons und Spalten-Layouts einbinden.

Social-Links und eine Kommentarfunktion am Ende eines jeden Beitrags laden zur Interaktion ein. Für persönliche Nachrichten steht ein Kontaktformular auf Basis von Contact Form 7 zur Verfügung.

Am Ende einer jeden Webpage finden Besucher einen Footer. Dieser bietet bis zu drei Spalten für Widgets (beispielsweise die Seitensuche). Alternativ lassen sich Textelemente – beispielsweise für eine kurze Selbstdarstellung – einbinden.

Benutzerdefinierte Farbeinstellungen und ein Logo – alternative oder als Ergänzung zur Headline – ermöglichen eine weitgehende Individualisierung dieses WordPress-Blog-Themes. Elmastudio bietet zudem eine rudimentäre Anleitung, wie sich seine Themes mithilfe eigener CSS individualisieren lassen.

Neubau lässt sich als Single-Theme inklusive 12-monatigem Download-Zugang, Updates und Support erwerben. Alternativ steht Nutzern das Elmastudio-Theme-Bundle zur Verfügung. Dieses gewährt einen 12-monatigen Download-Zugriff auf alle 31 Premium-WordPress-Themes des Anbieters inklusive Updates und Support. In beiden Fällen bietet Elmastudio eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. 

Features

✔ Responsives WordPress-Theme

✔ Übersetzungsfähig (Entwickler empfiehlt Loco Translate)

✔ Infinite-Scrolling

✔ angeheftete Beiträge („Stick-Posts“)

✔ Kontaktformular

Eine Demo des Premium-WordPress-Themes finden Sie auf der Website des Anbieters. 

Fazit:

Neubau von Elmastudio lädt zum Bloggen ein. Das minimalistische Design stellt Inhalte in den Vordergrund und bietet sich für bildgewaltige Kunst-, Architektur-Blogs sowie für  Beauty- oder Fashion-Seiten an.    

ShoutOut von GretaThemes

ShoutOut von GretaThemes richtet sich an Musiker, die ihre Kunst im Internet promoten möchten. Das Premium-WordPress-Theme zeichnet sich durch ein modernes Design und zahlreiche Features für Sänger, Instrumentalisten, Komponisten, DJs und Bands aus.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: GretaThemes
  • Preis: 42 Euro (Einzelpreis) / Bundle möglich
  • Lizenz: GPL

„Above the fold“ empfängt ShoutOut Webseitenbesucher mit einer zweigeteilten Landingpage. Während die linke Seite der Headline vorbehalten ist, findet rechts ein Hero-Image Platz. Das Hauptmenü fügt sich horizontal ausgerichtet an den oberen Bildschirmrand an. Ein vertikales Social-Links-Menü lädt zum Besuch im sozialen Netzwerk ein. 

Highlight des Themes ist der „Sticky-Player“, der Besucher an den unteren Bildschirmrand angeheftet durch die Website begleitet und Musikern die Möglichkeit gibt, Kostproben ihrer Arbeit prominent zu präsentieren. 

In der linken oberen Ecke springt ein mit Farbe hinterlegtes Hamburger-Menü ins Auge. Einmal geklickt, klappt dieses eine Sidebar aus, die Platz für ein Media-Menü und die klassischen WordPress-Widgets bietet.

Weitere Startseitensegmente ermöglichen die Präsentation von Bild- und Videomaterial in dekorativen Slidern. Die Wiedergabe erfolgt auf einer separaten Seite. 

Neben Text, Bild und Video unterstützt ShoutOut auch die speziellen Content-Kategorien Album und Event. Für jedes Album lässt sich eine separate Unterseite inklusive Player einrichten.

Zum Eintragen von Events hält das Theme einen Veranstaltungskalender bereit. 

Im Blogbereich werden dynamische Inhalte in einer Beitragsübersicht im Kachel-Design arrangiert.  Dort lassen sich Newsartikel, Pressemitteilungen oder ein Tour-Blog dekorativ mit extragroßen Vorschaubildern präsentieren.

Auch ShoutOut steht WordPress-Nutzern zu einem überschaubaren Preis zur Verfügung. Neben der Option, das Premium-Theme einzeln inklusive einjährigen Support zu erwerben, bietet auch GretaThemes ein Premium-Bundle sowie ein Lifetime-Bundle mit unbegrenzten Anbietersupport an.

Features

✔ Responsives WordPress-Theme

✔ Diverse Musik-Player (Sticky-Player, Album-Player, Player im Hero-Element)

✔ Instagram-Feed


Weitere Funktionen des Themes entdecken Sie in der Live-Demo.

Fazit:

ShoutOut bietet alle Grundfunktionen, die Musiker benötigen, um ihre Karriere mit einer eigenen WordPress-Website in Schwung zu bringen.    

Novara von Themetry

Wie schon Neubau von Elmastudio überzeugt auch Novara von Themetry durch ein reduziertes Design. Gestaltungselemente treten in den Hintergrund, sodass die Inhalte besser zur Geltung kommen. Das gilt vor allem für Fotos, die in diesem Theme besonders eindrucksvoll wirken. Bilder werden in der asymmetrisch platzierten Content-Box innerhalb eines Kachel-Layouts arrangiert und fungieren in Kombination mit der Beitragsüberschrift als Vorschauelemente. Besonders relevante Inhalte lassen sich auch als „Featured-Content“ taggen und in vergrößerter Darstellung im oberen Bereich der Content-Box anheften. Novara greift dazu auf das Jetpack-Plugin zurück.

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: Themetry
  • Preis: 69 Euro (Einzelpreis) / Bundle möglich
  • Lizenz: GPL

Die Headline und ein optionales Logo finden links neben der Content-Box Platz. Darunter schließt sich die Sidebar mit dem Navigationsmenü an. Die minimalistische Startseite lässt reichlich Platz für Weißraum und wirkt dadurch modern und aufgeräumt. Alternativ lässt sich ein individuelles Hintergrundbild als Eye-Catcher einsetzen.

Webseitenbesucher, die ans Ende der Startseite gelangen, können über den Load-more-Button weitere Inhalte nachladen. Hierzu greift auch Novara auf das Jetpack-Plugin zurück, das Infinite-Scrolling-Funktionen zur Verfügung stellt.

Auf der Demo-Website wurde am Seitenende zudem ein Social-Links-Menü platziert. Das Theme bietet Icons für die bekanntesten Communitys.

Auf den für WordPress-Seiten üblichen Footer wurde bei diesem Premium-Theme zugunsten des minimalistischen Designs verzichtet. Stattdessen lässt sich ein Widget-Bereich mit dem More-Button am oberen Bildschirmrand einblenden.

Webseitenbesucher, die auf eine der Kacheln im Fotogitter der Startseite klicken, gelangen in die Beitragsansicht mit einfarbig hinterlegter Content-Box. Novara bietet dort diverse Stilelemente für die Textgestaltung an.

Das Navigationsmenü lässt sich individuell gestaltet und auf Wunsch mit Dropdown-Elementen versehen.

Auch Themetry bietet Interessenten zwei Preisoptionen: Alle Premium-WordPress-Themes lassen sich entweder einzeln oder im Gesamtpaket (Theme Club) erwerben. Jedes Theme wird mit 1-Klick-Updates und Support für eine Website angeboten. Darüber hinaus erhalten Kunden kostenlosen Zugang zu Video-Tutorials von WP101. Wer sich für den Theme Club entscheidet, der erhält Zugang zu allen Themetry-Themes und professionellen Support für beliebig viele Websites.

Features

✔ Responsives WordPress-Theme

✔ Infinite-Scrolling

✔ Ausklappbarer Widget-Bereich

Eine Vorschau hält Themetry auf der Produkt-Website bereit.

Fazit:

Novara von Themetry ist ein WordPress-Blog-Theme, dass das klassische WordPress-Layout mit reduzierter Formsprache neu interpretiert. Das Theme protzt nicht mit Effekthascherei. Stattdessen wird der Blick des Besuchers auf die Inhalte der Website gelenkt. Besonders gut geeignet ist das Premium-Theme damit für Travel-Blogs oder Online-Tagebücher.

Vigga von glam.ink

Vigga von glam.ink steht ganz im Zeichen von Fashion und Beauty. Das minimalistische WordPress-Blog-Theme lässt sich bei Bedarf um einen Online-Shop im passenden Design ergänzen. Zur Zielgruppe gehören Fashion-Blogger, Designer, Stylisten und Modemacher. 

Zahlen und Fakten

  • Anbieter: glam.ink
  • Preis: 42 Euro (Einzelpreis) / Bundle möglich
  • Lizenz: GPL

Der obere Teil der Startseite empfängt Besucher mit der sogenannten „Featured Section“. Kommt das Premium-Theme mit dem E-Commerce-Plugin WooCommerce zum Einsatz, werden dort in der Regel die wichtigsten Shop-Kategorien präsentiert. Webseitenbetreibern stehen drei Felder für Vorschaubilder inklusive Titel und Verlinkung zur Verfügung.

Das Navigationsmenü befindet sich zentriert am oberen Bildschirmrand und ist in der Standardeinstellung nicht angeheftet. Eine schmale Sidebar auf der linken Seite bietet Platz für Social Links oder einen RSS-Feed.

Im Shop-Bereich des Themes kommt das klassische WooCommerce-Template zum Einsatz – optisch auf das Theme abgestimmt. Die Sidebar auf der rechten Seite lässt sich mit Widgets im passenden Design bestücken.

Highlight des Premium-WordPress-Themes ist der Blogbereich mit „Algorithmic Article Design“. Vigga präsentiert Besuchern dort eine Beitragsvorschau im Kachel-Layout. Wie die einzelnen Posts darstellt werden, ergibt sich dabei automatisch aus Faktoren wie der Bildausrichtung oder dem Format des Vorschaubilds.

Für Blogbeiträge stehen diverse typografische Gestaltungselemente zur Auswahl. Akzente können Nutzer beispielsweise durch Intros, Zitate, Überschriften, Tabellen, Listen oder Links setzen. Für die Sidebar auf der rechten Seite steht ein benutzerdefiniertes About-Widget bereit. Jeder Post lässt sich mit individueller Blog-Signatur abschließen. Entsprechende Grafiken lassen sich unter glam.ink/create-blog-signature kostenlos erstellen.

Am Ende einer jeden Unterseite stellt das WordPress-Themes einen großzügigen Footer-Bereich zur Verfügung. Über diesem lässt sich bei Bedarf ein Instagram-Feed einbinden.

Vigga wird – wie alle Premium-WordPress-Themes von glam.ink – mit unbegrenztem Support erworben. Support-Anfragen werden ausschließlich von registrierten Kunden über ein Ticket-System entgegengenommen.

Features

✔ Responsives WordPress-Theme

✔ WooCommerce-Shop im Theme-Design

✔ Algorithmic Article Design

✔ Instagramm-Feed


Interessenten finden auf der Anbieterseite eine Demo des Themes

Fazit:

Mit stylischem Design und integriertem Webshop ist Vigga wie gemacht für selbständige Designer und kleine Modelabels.    


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