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Die besten WordPress-Plugins 2017

Die Open-Source-Software WordPress zählt zu den besten Content-Management-Lösungen weltweit. Durch sie kann man auch mit wenig Vorkenntnissen und relativ geringem Zeitaufwand einen eigenen Blog starten oder eine überzeugend gestaltete Website aufbauen. Dass die einstmalige Blog-Software – die heute bereits von Werk an durch ihren Funktionsreichtum besticht – so beliebt ist, verdankt sie insbesondere dem großen Fundus an Plugins. Die nützlichen WordPress-Erweiterungen sind schnell installiert und erweitern die Plattform um zahlreiche Features: Die Auswahl reicht von Extensions zur Suchmaschinenoptimierung und höheren Sicherheit über E-Commerce-Tools bis hin zu Social-Media-Plugins.

Die besten kostenlosen WordPress-Plugins

WordPress-Extensions werden von einer riesigen Entwicklergemeinde geschaffen. Ob eine Erweiterung kostenlos zum Download angeboten oder dafür Geld verlangt wird, obliegt der Entscheidungsgewalt des jeweiligen Entwicklers. Häufig existieren auch zwei Versionen eines Plugins, wobei die kostenlose Variante hinsichtlich der Funktionen eingeschränkt ist, sodass der Benutzer erst beim Kauf der Extension über den vollen Funktionsumfang verfügen kann. In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen zunächst unsere Top 10 der kostenlosen WordPress-Plugins vor.

Tipp:

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Yoast SEO

Ein SEO-Plugin sollte zum Standard eines jeden WordPress-Projekts gehören. Denn selbst Hobby-Blogger wissen mittlerweile, dass die eigene Website nur dann von Nutzern gelesen wird, wenn selbige auch schnell über Google gefunden wird. Yoast SEO ist eines der besten WordPress-Plugins, um das eigene Ranking in den Google-Suchergebnissen zu verbessern. Es gibt aber noch zahlreiche, ebenfalls kostenlose Alternativen wie z. B. WP Meta SEO. Mit diesen Plugins beeinflusst man die wichtigsten Faktoren der Onpage-Optimierung direkt aus dem WordPress-Backend. So kann man mit den Tools nicht nur Titles und Meta-Descriptions bearbeiten, sondern außerdem auch interne Links und Permalinks verwalten und XML-Sitemaps nutzen. Mehr SEO-Tipps für Ihren WordPress-Blog finden Sie hier.

W3 Total Cache

Dauerhaft hohe Besucherzahlen erfreuen jeden Website-Betreiber – allerdings kommt die Technik dabei mitunter an ihre Grenzen. Um Besucher nicht aufgrund zu langer Ladezeiten und eingeschränkter Leistungsfähigkeit zu verlieren, nutzt man Caching. Dabei speichert man einmal erzeugte Seiten zwischen, sodass beim erneuten Aufruf keine neue Datenbank-Abfrage gestartet werden muss. Die WordPress-Extension W3 Total Cache hilft bei der Umsetzung. Sie erzeugt statische HTML-Seiten und sorgt damit für kürzere Ladenzeiten. So kann man die Performance seiner Seite verbessern, und die Website-Besucher bleiben zufrieden. Mehr Tipps, wie Sie Ihre WordPress-Seite schneller machen können, finden Sie in diesem Artikel unseres Ratgebers.

Antispam Bee

Leidiger Spam in Kommentarspalten ist Alltag für jeden Blogger. Doch statt treue Besucher mit nervigen Captcha-Abfragen zu belästigen, sollte man auf Tools wie Antispam Bee setzen: Das WordPress-Plugin blockt Spambots ab, bevor sie sich Zugriff auf Formulare oder Kommentarfelder verschaffen können. Optional kann die Erweiterung auch bereits archivierte Seiten eines Blogs auf Spam überprüfen. Im Dashboard zeigt die täglich aktualisierte Spam-Statistik Werte zur Erkennungsrate und Summe blockierter Kommentare.

Ein weiteres Plus von Antispam Bee: Es erfüllt ausdrücklich die europäischen Datenschutzrichtlinien.

Broken Link Checker

Nicht funktionierende Links sind lästig und Webmastern bescheren sie nur Ärger: Ihre Leser sind frustriert und für die Suchmaschine bilden solche Links ein negatives Signal, da durch sie die Website ungepflegt und verwaist wirkt. Alle Links manuell zu prüfen, ist ab einer gewissen Größe des Webprojekts jedoch nicht mehr realisierbar. Hier hilft der Broken Link Checker.

Die WordPress-Extension überprüft regelmäßig alle Links auf der Website (auch im Kommentarbereich) und meldet fehlerhafte Verlinkungen. Der Betreiber kann diese dann direkt ersetzen oder deaktivieren.

Table of Contents Plus

Inhaltsverzeichnisse sind ein bewährtes Mittel, um einen Blog bzw. die Seiten einer Homepage zu strukturieren. Sie helfen dem Leser, den Aufbau von Texten schneller zu erfassen und dienen darüber hinaus den Suchmaschinen-Crawlern als Einstufungshilfen. Eine WordPress-Erweiterung, die auf der gewünschten Seite automatisch ein Inhaltsverzeichnis erzeugt, ist Table of Contents Plus (TOC+).

Das Plugin greift zu diesem Zweck auf die definierten Überschriften (H1, H2, H3 etc.) zurück. In den Einstellungen kann der User darüber hinaus das Design und Positionierung der Inhalte bestimmen oder festlegen, ab welcher Anzahl von Überschriften TOC+ überhaupt ein Verzeichnis erstellen soll.

AMP

Das Plugin AMP von Automattic fügt einem WordPress-Projekt die Unterstützung von Accelerated Mobile Pages hinzu. Die Open-Source-Initiative hat das Ziel, für Mobile-Geräte optimierte Inhalte anzubieten, die sich durch eine besonders schnelle Ladezeit auszeichnen. Durch den Einsatz der AMP-Extension werden von allen Seiten des Webprojekts automatisch AMP-kompatible Versionen erzeugt, die über das Anhängen von /amp/ am Ende der jeweiligen URL erreichbar sind (z. B. „one-test.website/amp“). Die Ausgabe dieser optimierten Varianten wird allerdings über die AMP-Abnehmer wie Google geregelt.

bbPress

Um Website-Besuchern eine Plattform für den gemeinsamen Austausch oder eine Anlaufstelle bei Fragen, Problemen und Anliegen zu bieten, ist die Integration eines Forums die perfekte Lösung. Auf diesem Wege lassen sich Beiträge zu verschiedensten Themen und Kategorien koordinieren und moderieren. Das WordPress-Forum-Plugin bbPress macht das eigene Projekt zum individuell anpassbaren Forum oder fügt der bestehenden Website ein solches hinzu. Der Betreiber hat dabei selbst in der Hand, ob das Forum für alle Besucher zugänglich sein soll oder ob eine Anmeldung für das Lesen bzw. Schreiben von Beiträgen notwendig ist. Ferner können bestimmte Themen hervorgehoben („Sticky“) oder geschlossen („Closed“) werden.

Contact Form 7

Da WordPress von Haus aus keine Kontaktformulare bereitstellt, benötigt man dafür immer ein Plugin, das möglichst flexible und vor allem auch responsive Formulare für die Seiten bereitstellt. Contact Form 7 ist das bekannteste und beliebteste dieser Art. Die Erweiterung lässt sich schnell und unkompliziert einbinden und verfügt über alle wichtigen Funktionen. Um das Kontaktformular auch optisch an die eigenen Vorstellungen anpassen zu können sind CSS-Grundkenntnisse von Vorteil. Alternativen sind z. B. Gravity Forms (kostenpflichtig) oder Caldera Forms. Letztgenanntes überzeugt vor allem durch seinen praktischen und intuitiven Drag-and-Drop-Editor.

Yet Another Related Posts Plugin (YARPP)

Yet Another Related Posts Plugin (YARPP) – hört sich kompliziert an. Das WordPress-Plugin bietet im Grunde jedoch eine ganz simple, aber praktische Funktion, um unter Blog-Artikeln themenrelevante Beiträge aufzulisten. Das ist ein einfacher Kniff, um die Verweildauer der Besucher erhöhen, indem man ihnen weiteren passenden Content anbietet. Um das Frontend auch optisch an die eigene Seite anzupassen, sollte man über CSS-Grundkenntnisse verfügen.

WooCommerce

Mithilfe des WordPress-Shop-Plugins WooCommerce lässt sich ein kompletter Onlineshop realisieren. Insbesondere Einsteiger mit überschaubarem Sortiment profitieren von der Möglichkeit, alle wichtigen E-Commerce-Prozesse – wie das Produktangebot, den Versand oder die Kaufabwicklung – über das gewohnte WordPress-Interface verwalten zu können. Navigation und Design des eigenen Webshops lassen sich dabei individuell gestalten – der WooCommerce-Installationshelfer generiert lediglich eine Hauptnavigation mit den vier Menü-Punkten „Shop“, „Warenkorb“, „Kasse“ und „Mein Konto“. Um auch den Ansprüchen größerer, professioneller Onlineshops gerecht zu werden, bietet der Entwickler Automattic (kostenpflichtige) Premium-Funktionen für das WordPress-Shop-Plugin an. Mehr über die Einrichtung eines Shops mit WooCommerce erfahren Sie in diesem Ratgeber-Artikel.


Tipp:

Mit dem WooCommerce Hosting von 1&1 können Sie ganz einfach den passenden Tarif für Sie auswählen und gleich mit WordPress und WooCommerce loslegen. Starten Sie jetzt Ihren sicheren Online-Shop, inklusive SSL-Zertifikat, DDoS-Schutz und schnellsten Ladezeiten.

Kostenlose WordPress-Plugins: Die Top 10 im tabellarischen Überblick

Plugin Beschreibung Entwickler WordPress-Version Aktive Installationen  
AMP Unterstützung von Accelerated Mobile Pages Automattic 4.4+ 200.000+  
Antispam Bee Blockiert Spam-Kommentare pluginkollektiv 3.8+ 200.000+  
bbPress WordPress-Forum-Plugin The bbPress Community 4.7+ 300.000+  
Broken Link Checker Überprüft Website auf fehlerhafte Verlinkungen Janis Elsts, Vladimir Prelovac 3.2+ 500.000+  
Contact Form 7 Fügt verschiedene Kontaktformulare hinzu Takayuki Miyoshi 4.7+ 3 Mio.+  
Table of Contents Plus Automatisch erzeugte Inhaltsverzeichnisse Michael Tran 3.2+ 100.000+  
W3 Total Cache Performance-Boost durch Caching Frederick Townes 3.2+ 1 Mio.+  
WooCommerce WordPress-Shop-Plugin Automattic 4.4+ 3 Mio.+  
YARPP Auflistung verwandter Artikel Adknowledge 3.3+ 200.000+  
Yoast SEO Diverse SEO-Features Team Yoast 4.6+ 3 Mio.+  

Die besten (kostenpflichtigen) WordPress-Premium-Plugins

Nach unserer Empfehlung der zehn besten kostenlosen WordPress-Plugins soll nun die Top 10 der kostenpflichtigen Extensions folgen. Häufig werden diese auch als Premium-Plugins bezeichnet, da sie als Verkaufsprodukte meist einen großen Funktionsumfang bieten und oft auch mit einem speziellen Support-Angebot des Herstellers verknüpft sind.

WPML

Wer sein Webprojekt in mehreren Ländern anbieten möchte, benötigt in der Regel auch verschiedene Sprachversionen, um allen Besuchern die optimale User-Experience zu ermöglichen. Das WordPress-Premium-Plugin WPML von OnTheGoSystems liefert hierfür die passenden Funktionen: Mit Übersetzungshilfen für Beiträge, Seiten, Taxonomie und Menüs sowie einer automatischen Browser-Spracherkennung bietet das Basispaket alle Features für einen mehrsprachigen Blog. Das kostenintensivere Paket „Mehrsprachiges CMS“ gewährt Nutzern Zugriff auf zusätzliche Übersetzungsoptionen, um auch Widgets oder Texte von Themes, Plugins und anderen WordPress-Extensions zu übersetzen. Um die Arbeiten an mehrsprachigen Projekten zu koordinieren, erlaubt WPML in dieser Variante auch eine Übersetzungsverwaltung mit mehreren Benutzern.

Visual Composer

WordPress-Nutzern mit eher geringen Programmierkenntnissen ist Visual Composer von WPBakery wärmstens zu empfehlen: Das Page-Builder-Plugin erweitert das CMS um einen leistungsstarken WYSIWIG-Editor, mit dessen Hilfe Front- und Backend wunschgemäß angepasst werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um das Standard-Theme handelt oder ob eine benutzerdefinierte Vorlage zum Einsatz kommt.

Mit der Erweiterung lassen sich Content-Elemente wie Textblöcke, Icons, Social-Media-Buttons, Bildergalerien oder Call-to-Actions problemlos in das bestehende Webprojekt einbinden, ohne dass man dafür eine einzige Zeile Code schreiben müsste. Dabei sorgt das WordPress-Premium-Plugin automatisch dafür, dass alle Seiten responsiv sind.

WPtouch Pro

Mit dem WordPress-Plugin WPtouch Pro werden Layout und Funktionsweise der eigenen Website auf mobilen Geräten grundlegend optimiert. Der Einsatz dieser Extension sorgt dafür, dass eine mobilfreundliche Variante der Desktop-Version unter der gleichen URL angeboten wird – die Originalausgabe bleibt dabei unverändert. Wahlweise kann der komplette Inhalt eins-zu-eins übertragen oder individuell angepasst werden. So ist es zum Beispiel möglich, alternative Menüs oder Landing-Pages zu generieren, die besser für die verschiedenen mobilen Geräte geeignet sind. WPtouch Pro zählt zu den Mobile-Lösungen, die von Google unterstützt werden, weshalb die Website automatisch als „mobile friendly“ markiert wird. Je nach gewähltem Paket können Sie das Plugin für eine unterschiedliche Zahl von WordPress-Projekten (1–50) einsetzen.

Taqyeem

Eine Bewertungsfunktion auf der Website bzw. unter den verschiedenen Beiträgen bietet eine gute Möglichkeit, die Zufriedenheit der Website-Besucher zu messen. Im E-Commerce dienen Bewertungen darüber hinaus als Verkaufsempfehlung für potenzielle Käufer. Zudem bieten Ratings, die in den Ergebnissen von Google und Co. präsentiert werden können, auch für die Suchmaschinen-Nutzer einen Mehrwert. Das in Ägypten beheimatete Unternehmen TieLabs entwickelte mit Taqyeem eines der erfolgreichsten und besten WordPress-Plugins zur Integration eines Nutzer-Bewertungssystems und zur Präsentation von Produkt-Bewertungen (z. B. im Rahmen von Testberichten). Diese lassen sich individuell gestalten, wobei mehr als 500 Google Web Fonts, verschiedene Typograhie-Optionen und drei Bewertungsschemata (Sterne, Punkte und Prozente) zur Verfügung stehen.

OptinMonster

Ohne wiederkehrende Besucher ist ein langfristiger Erfolg für das eigene Webprojekt nur schwer zu realisieren. Gut funktionierendes Lead-Management nimmt daher einen sehr wichtigen Stellenwert bei der Betreuung einer Website ein. Insbesondere Betreiber von Onlineshops und Blogs sind im Kampf um Stammkunden bzw. -leser auf die optimalen Werkzeuge angewiesen. Zu den besten Lösungen zählt diesbezüglich das WordPress-Premium-Plugin OptinMonster. Mithilfe des integrierten Drag-and-Drop-Editors lassen sich innerhalb weniger Minuten ansprechende Formulare erstellen, um beispielsweise die E-Mail-Adresse des Users für eine erste Kontaktaufnahme zu gewinnen. Mit einfachem A/B-Testing und detaillierten Statistiken können Sie außerdem den Erfolg verschiedener Varianten messen und analysieren.

Akismet

Akismet aus dem Hause Automattic ist die Premium-Lösung für Website-Spam. Der Filterservice existiert bereits seit 2005 und steht allen Nutzern, die ihr Projekt bei WordPress.com hosten, standardmäßig in der Basisversion zur Verfügung. Um die Features des WordPress-Premium-Plugins auch für kommerzielle Seiten nutzen zu können, müssen Sie allerdings ein monatliches Abonnement abschließen. Die beiden hierfür offerierten kostenpflichtigen Pakete „Plus“ und „Enterprise“ zeichnen sich durch erweiterte Statistiken und einen priorisierten Support durch den Hersteller aus. Die Erweiterung wird regelmäßig aktualisiert, um zeitnah auf aktuelle Spam-Trends reagieren zu können.

Restrict Content Pro

Um mit dem eigenen Webprojekt Geld zu verdienen, sind Werbeanzeigen und Affiliate-Programme häufig die erste Wahl. Eine spannende Alternative, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist das Anbieten sogenannten Premium-Contents. Dabei handelt es sich um Inhalte verschiedenster Art, die lediglich zahlenden Besuchern zur Verfügung stehen. Insbesondere Nachrichtenmagazine nutzen dieses Modell inzwischen häufig. Eine gut strukturierte Mitgliederverwaltung ist aber für das Angebot von Premium-Content unabdingbar.

Die WordPress-Erweiterung Restrict Content Pro unterstützt WordPress-Nutzer bei der Umsetzung einer solchen Paywall (dt. Bezahlschranke) und bietet darüber hinaus Funktionen zur Mitgliederorganisation. Mit dem Tool können Sie eine unbegrenzte Anzahl an Mitgliedschaftspaketen erstellen, die sich problemlos mit verschiedenen Zugriffsrechten ausstatten lassen. Zudem verfügt Restrict Content Pro über Schnittstellen zu Bezahldiensten wie 2Checkout, Alipay und PayPal.

WP Rocket

WP Rocket ist für viele Experten die erste Wahl, wenn es darum geht, die Performance von WordPress zu verbessern. Das Premium-Plugin sorgt dafür, dass alle Seiten eines Projekts in den Cache geladen werden, wodurch sie sich schneller ausliefern lassen. Zu diesem Zweck simuliert ein spezieller Bot in regelmäßigen Abständen den Besuch der Website. Des Weiteren wird die Ladezeit reduziert, indem die WordPress-Extension alle statischen Dateien wie HTML-, JavaScript- und CSS-Dokumente automatisch komprimiert. Dank des Features LazyLoad lädt der Browser des Website-Besuchers sämtliche eingebundenen Bilder außerdem nur dann, wenn diese in den Viewport (Sichtbereich) des Nutzers gelangen.

wpSEO

Als das „Schweizer Messer für WordPress SEO“ bezeichnet der Anbieter eisy UG sein WordPress-Premium-Plugin wpSEO. Die Erweiterung optimiert WordPress für Suchmaschinen und verfolgt dabei das Ziel, SEO so einfach zu machen, dass sich Autoren voll auf die Kreation von Inhalten konzentrieren können: Vorkonfigurierte Standard-Einstellungen werden nach der Installation sofort aktiv – die Erweiterung erzeugt beispielsweise automatisch Metadaten für alle bereits verfassten Artikel. Anpassungen in den verwendeten WordPress-Themes sind hierfür nicht notwendig. wpSEO ist in den drei VariantenClassic“ (1 Domain), „Deluxe“ (beliebig viele Domains) und „Premium“ (beliebig viele Domains, Einsatz in Kundenprojekten erlaubt) verfügbar.

MemberPress

MemberPress ist ein weiteres WordPress-Premium-Plugin zur Verwaltung exklusiver Website-Inhalte. Detailliert lassen sich die Eigenschaften für die verschiedenen Mitgliedschafts-Pakete wie der Preis, der verfügbare Content oder die Dauer des Abonnements bzw. der Testphase definieren. Die Registrierungsseite, über die Besucher das jeweilige Angebot erwerben, erzeugt MemberPress anschließend automatisch – inklusive Button für die gewünschte Zahlungsoption. Die Extension versendet – insofern gewünscht – Benachrichtigungen per Mail, wenn beispielsweise eine neue Mitgliedschaft abgeschlossen bzw. eine Mitgliedschaft beendet wurde, eine Transaktion missglückt ist oder ein Nutzer das Paket geändert hat. Unter der Rubrik „Berichte“ zeigt das WordPress-Membership-Plugin ausführliche Statistiken über alle aktiven und ehemaligen Abonnements und Zahlungen.

Übersichtstabelle der 10 besten WordPress-Premium-Plugins

Plugin Beschreibung Entwickler WordPress-Version Preis  
Akismet Schutz vor Spam-Kommentaren Automattic 3.7+ ab 6 $/Monat  
MemberPress Realisiert Paid-Content-Modelle Caseproof 3.8+ ab 119 $/Jahr  
OptinMonster WordPress-Premium-Plugin für Lead-Management Retyp 3.5.1+ ab 9 $/Monat  
Restrict Content Pro Realisiert Paid-Content-Modelle Pippin Williamson 3.6.1+ ab 99 $/Jahr  
Taqyeem Integration von Bewertungssystemen Tielabs 4.3+ ab 22 $  
Visual Composer WordPress-Page-Builder WPBakery 4.3+ ab 34 $  
WPML Vereinfacht Internationalisierung des Webprojekts OnTheGoSystems 3.9+ ab 29 $  
WP Rocket Performance-Optimierung WP Media 3.7+ ab 39 $  
wpSEO Übernimmt die Suchmaschinenoptimierung Sergej Müller 3.3+ ab 30 $  
WPtouch Pro Optimiert Projekt für mobile Geräte BraveNewCode 3.8+ ab 69 $  

Was ist ein WordPress-Plugin?

WordPress bietet bereits in der Basisausführung die wichtigsten Funktionen, um neue Seiten anzulegen, untereinander zu verknüpfen und sofort mit dem Erstellen neuer Seiten loszulegen. Seine ganze Stärke entfaltet das Content-Management-System allerdings erst mit den Plugins, die seine Funktionalität deutlich erweitern. Ganz gleich, ob Erweiterungen für Shops, Sicherheit, Suchmaschinenoptimierung oder Social-Media-Verknüpfung: WordPress-Extensions ermöglichen es, die Open-Source-Plattform so zu erweitern, dass sie perfekt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Webmasters zugeschnitten ist.

Ein WordPress-Plugin ist ein Zusatzprogramm. Es erweitert den Code der Web-Anwendung, wodurch eine neue Funktion eingebaut wird. Genau genommen ist also jede Erweiterung bzw. Anpassung des WordPress-Codes ein Plugin. Ein erfahrener Nutzer mit Programmierkenntnissen hat außerdem die Möglichkeit, den Code auf eigene Faust zu verändern und neue Funktionen in die functions.php-Datei seines Themes zu schreiben. Beim Download von WordPress-Erweiterungen sollten Sie immer darauf achten, dass die Quelle vertrauenswürdig und sicher ist (wie z. B. das WordPress-Repository oder das 1&1-App-Center).

Die besten Quellen für WordPress-Extensions

Von den „besten WordPress-Plugins 2017“ zu sprechen, ist genau genommen natürlich etwas schwierig: Da die Interessen und Bedürfnisse von Betreiber zu Betreiber zum Teil stark variieren, ist in den meisten Fällen wohl nur das eine oder andere der vorgestellten Plugins überhaupt relevant. Aus diesem Grund ist die eigenständige Suche nach geeigneten Extensions durchaus zu empfehlen. Das zuvor erwähnte offizielle WordPress-Repository das auch direkt über das Content-Management-System erreicht werden kann, ist zweifelsohne die wichtigste Quelle für WordPress-Plugins. Wie beim 1&1-App-Center wird auch dort jede neue Erweiterung auf ihre Funktionalität und Vertrauenswürdigkeit überprüft, sodass der WordPress-Plugin-Download als sehr sicher eingestuft werden kann.

Es gibt allerdings auch weitere Quellen für Extensions – insbesondere für WordPress-Premium-Plugins, die von Beginn an kostenpflichtig sind und im offiziellen Verzeichnis nicht aufgelistet werden:

  • CodeCanyon: Wenn es um funktionsstarke, kostenpflichtige Erweiterungen geht, kommt man an CodeCanyon kaum vorbei. Über 5.800 WordPress-Plugins umfasst das Verzeichnis der Online-Plattform, die auch Erweiterungen für andere Content-Management-Systeme wie Joomla oder Drupal vertreibt. Per Filtersuche lassen sich die Ergebnisse hinsichtlich Preis, Kategorie, Verkaufszahlen oder Bewertung einschränken.
  • MOJO Marketplace: Rund 50 Erweiterungen umfasst das WordPress-Plugin-Verzeichnis von MOJO Marketplace. Die Web-Plattform, die zu jeder Erweiterung eine Live-Demo stellt, hat darüber hinaus auch über 1.000 Themes und Templates für das Content-Management-System im Angebot.
  • accessPress: accessPress bietet einen Mix aus über 50 kostenfreien und kostenpflichtigen WordPress-Plugins zum Download bzw. Kauf an. Zu allen aufgeführten Erweiterungen können Sie detaillierte Informationen (Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Preis, Lizenz, Zeitpunkt der letzten Aktualisierung etc.), Dokumentationen und eine Live-Preview aufrufen.
  • GitHub: Auch auf GitHub werden regelmäßig neue WordPress-Erweiterungen veröffentlicht. Die Suche gestaltet sich jedoch relativ kompliziert, da lediglich die gesamte Entwickler-Plattform durchsucht werden kann. Wer sich jedoch die Mühe macht und in den über 90.000 verfügbaren Repositorys mit WordPress-Extensions sucht, findet eine Menge nützlicher Plugins.

Wie viele WordPress-Plugins kann man installieren?

Es gibt keine Limitierung der zusätzlich installierbaren Erweiterungen für WordPress. Die Quantität der Plugins hat auch nicht zwangsläufig Auswirkungen auf die Performance einer Website. So ist es durchaus denkbar, dass das Projekt selbst bei einer Vielzahl von Erweiterungen noch genauso schnell ist wie gewohnt. Viel entscheidender als die Anzahl ist die Qualität der einzelnen WordPress-Plugins. So kann unter Umständen bereits eine einzige fehlerhaft programmierte Extension die Performance deutlich verschlechtern oder andere Probleme verursachen.

Um derartige technische Probleme zu vermeiden, sollten Plugins stets bewusst gewählt und regelmäßig auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Andernfalls passiert es schnell, dass der Überblick über die installierten Erweiterungen verloren geht – ein Problem, dem man mit Managed WordPress-Hosting gänzlich entgehen kann. Bei solchen Hosting-Paketen steht Ihnen lediglich eine festgelegte Auswahl an hochwertigen, funktionalen Plugins zur Verfügung.

Wo speichert WordPress Erweiterungen ab?

Dass die Installation neuer Plugins direkt innerhalb von WordPress ausgeführt wird, vereinfacht die Erweiterung des Content-Management-Systems enorm. Egal, ob das jeweilige Paket über die integrierte Suche gefunden und heruntergeladen oder per Import-Funktion eingebunden wird – der Nutzer muss nur den Anweisungen des Assistenten folgen, um die gewünschte Funktion hinzuzufügen und zu aktivieren. Die praktische Auflistung aller implementierten WordPress-Extensions hilft darüber hinaus bei deren Verwaltung. Nebenbei übernimmt das CMS auch automatisch die Einordnung der installierten Plugins in die Ordnerstrukturen, indem es alle Extensions in den Ordner wp-content/plugins abspeichert. Sprachdateien und Übersetzungen für die Erweiterungen landen hingegen im Ordner wp-content/languages.

Hinweis

Die Dateien eines WordPress-Plugins können alternativ auch manuell in die aufgeführten Ordner kopiert werden, um sie zu installieren.

WordPress Plug-Ins mit Bedacht installieren

Es gibt zahlreiche kostenlose WordPress Plug-Ins, täglich kommen neue dazu. Doch zu viele Plug-ins führen zu einem unübersichtlichen Backend. Zudem entsteht die Gefahr von unvorhersehbaren „Wechselwirkungen“. Durch Inkompatibilität verschiedener Programme und Komponenten können so schnell Sicherheitslücken entstehen. Man sollte also nur solche Plug-ins installieren, die man tatsächlich regelmäßig nutzt. Viele administrative Plug-ins kann man nach dem einmaligen Gebrauch wieder deinstallieren. Mit dem Plugin Security Scanner kann man überprüfen, ob installierte Plug-ins Sicherheitslücken bieten.

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