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Blogging-Tools: Die besten Werkzeuge für Blogger

Als Blogger hat man es nicht leicht, alle anstehenden Aufgaben gleichzeitig zu überblicken. Das bringt die Vielseitigkeit der Tätigkeit mit sich. Tatsächlich ist es so, dass Schreiben nur einen kleinen Teil des Workflows eines Bloggers ausmacht. Einen erfolgreichen Blog zu führen hat etwas von der Leitung eines kleinen Unternehmens.

Von der Ideenfindung bis zum fertigen Text ist es ein weiter Weg, der auch einige technische Hürden mit sich bringen kann. Da man als Blogger im Regelfall keine Angestellten zur Verfügung hat, kommen praktische Tools für Blogger wie gerufen. Wir stellen einige hilfreiche Programme vor, die das Leben eines Bloggers einfacher gestalten und für viele schon unverzichtbar sind.

Hilfreiche kostenlose Tools für Blogger – ein Überblick

Ein Blogbetreiber ist nicht selten Autor, Lektor, Grafiker, SEO-Spezialist und Programmierer in einer Person. Bevor man einen Text veröffentlichen kann, gibt es viel zu tun, um die maximale Reichweite für einen Beitrag zu generieren. Zusätzlich müssen noch passende Videos und Grafiken recherchiert und eingebunden werden. Auch Keywords und Analyse sind Voraussetzung für den Erfolg eines Blogbeitrags. Schließlich gilt es, die richtige Gruppe von Lesern zu erreichen und sie für die eigenen Themen zu begeistern.

Die richtigen Blogging-Tools zu finden ist für viele Blogbetreiber ein aufwendiges Unterfangen. Das Angebot ist nahezu unüberschaubar und wird ständig erweitert. Die folgende Auswahl der besten Tools für Blogger bietet Ihnen optimale Hilfestellung bei den wichtigsten Aufgaben für die erfolgreiche Erstellung und Pflege Ihres Blogs.

WordPress – das beliebteste CMS

Der erste Schritt für einen Blogger besteht darin, eine Basis für seine Inhalte einzurichten. WordPress ist das populärste Content-Management-System (CMS) auf dem Markt. Das CMS stellt weltweit über 74 Millionen Websites und ist beliebt bei Privatpersonen wie Unternehmen.

WordPress macht es Ihnen leicht, sofort in die Welt des Bloggens einzusteigen – auch ohne Vorkenntnisse über Programmierung und Webdesign. Dank der praktischen Templates erhalten Sie einen hochwertigen Look für Ihren Blog zum Nulltarif. Die Gründe, sich für WordPress zu entscheiden, sind zahlreich, daher hier die wichtigsten Vorteile von WordPress auf einen Blick:

  • Benutzerfreundlichkeit
  • Einfach zu bedienender Inhaltseditor
  • Eine breite Auswahl an Themen/Templates zur Erstellung eines professionell aussehenden Blogs
  • Eine Vielzahl von kostenlosen und hochwertigen Plug-ins, mit denen Sie hilfreiche Funktionen zu Ihrem Blog hinzufügen können, ohne selbst programmieren zu müssen
  • Problemlose Integration von anderen Tools
  • Eine große, aktive Community mit einem sehr hilfreichen Forum
  • Einrichtung von mehreren Benutzern mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen möglich, damit mehrere Autoren parallel Beiträge erstellen können

Sollten Sie bereits eine Website erstellt haben, können Sie diese auch leicht in WordPress integrieren.

1&1 MyWebsite – Blog-Hosting leicht gemacht

Den richtigen Hoster für den eigenen Blog zu finden, stellt viele Blogger vor eine Herausforderung. Auch wenn es viele CMS bereits in einer vollständig übersetzten deutschen Version gibt, greifen besonders unerfahrene Blogger gerne auf ein deutschsprachiges Angebot zurück. 1&1 bietet verschiedene Möglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene, schnell und unkompliziert einen eigenen Blog zu erstellen. Ob Sie den Blog für private Zwecke nutzen oder einen professionellen Internetauftritt für Ihr Unternehmen erstellen wollen – 1&1 MyWebsite bietet Ihnen eine einfache und zuverlässige Lösung.

Für Anfänger ist 1&1 MyWebsite besonders geeignet. Hier können Sie Ihr Design aus zahlreichen, individuell modifizierbaren Vorlagen auswählen und mit der Web-App „Blog“ schnell und einfach Ihren persönlichen Blog einrichten. Für Anfänger empfiehlt sich auch die Variante des Managed Blog-Hostings. Hier kümmert sich 1&1 um alle technischen Aspekte und die Verwaltung auf dem Server, sodass Sie sich als Blogger vollends auf die Erstellung Ihrer Beiträge konzentrieren können.

Google Keyword-Planer – Optimierung für Ihre Texte

Sobald Sie sich für ein CMS entschieden und vielleicht auch schon ein ansprechendes Template gefunden haben, wollen Sie sich wahrscheinlich nicht lange mit Blogging-Tools aufhalten, sondern direkt loslegen mit dem Erstellen von Blog-Posts. Aber bevor Sie anfangen zu schreiben, sollten Sie eine Keyword-Recherche durchführen. Diese wird Ihnen helfen, die Erfolgschancen für Ihren Blog zu steigern. Sie sollten die verschiedenen Begriffe und Phrasen, nach denen Ihre Zielgruppe sucht, fließend in ihre Texte einbauen.

Einige Blogger verlassen sich darauf, die Keywords ihrer Leser zu erraten. Mithilfe der entsprechenden Werkzeuge können Sie jedoch einen eingehenderen Blick auf die tatsächlich häufig gesuchten Phrasen werfen. Der Google Keyword-Planer ist ein essenzielles Blogging-Tool, das Ihnen die Recherche dieser relevanten Suchbegriffe enorm erleichtert. Sie können Schlüsselwörter eingeben und erhalten eine Liste der vorgeschlagenen Suchbegriffe sortiert nach Suchvolumen (die durchschnittliche Anzahl der Personen, die jeden Monat auf Google nach diesem spezifischen Begriff suchen).

Long Tail Pro – darf es etwas mehr Keyword sein?

Long Tail Pro ist ein weiteres praktisches Blogging-Tool zur Keyword-Recherche. Der Hauptunterschied zum Google Keyword-Planer ist, dass Long Tail Pro mehr Informationen liefert und über zusätzliche Filter-Optionen verfügt. Die gefundenen Keywords lassen sich nach Kosten pro Klick, Suchstandort, Anzahl der Wörter und Konkurrenzdichte filtern.

Wenn Sie Ihre Keyword-Recherche noch präziser durchführen wollen, können Sie einige der Keywords, die Sie durch den Keyword-Planer erhalten haben, in Long Tail Pro einfügen. Dieses konzentriert sich auf die sogenannten Longtail-Keywords – Phrasen, die in der Regel über drei Wörter lang sind und über ein niedrigeres Suchvolumen verfügen. Diese Keywords haben den Vorteil, dass sie weniger umworben, dafür aber mehr auf ein spezielleres Publikum ausgerichtet sind. Außerdem gibt es aufgrund der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten sehr viele von ihnen.

BuzzSumo – finden Sie Ihr Thema

Sie haben Ihre Keywords ausgewählt. Nun müssen Sie dazu noch die passenden Blog-Themen und Titel konzipieren. Es gibt viele Möglichkeiten, um Blog-Themen zu ersinnen. Wenn Sie sich effektiv inspirieren lassen wollen, sind Keywords die praktischste Möglichkeit. Aus SEO-Sicht ist es am effektivsten, bereits vorhandene Blog-Posts zu finden, die Ihre Keywords enthalten. Sie sollten idealerweise Blogeinträge finden, die bereits erfolgreich via Social Media geteilt wurden. An dieser Stelle kommt BuzzSumo ins Spiel.

Mit BuzzSumo können Sie schnell Blog-Posts finden, die auf Social-Media-Plattformen großen Anklang gefunden haben. Suchen Sie einfach nach Ihrem Haupt-Keyword, und Sie erhalten eine Liste der neuesten und am meisten geteilten Blogposts, welche dieses Keyword enthalten. Sie können sogar Inhalte suchen, die Ihre Mitbewerber geteilt haben, um zu sehen, was am besten bei der Konkurrenz funktioniert hat. Anhand der neuen Erkenntnisse können Sie ihre Inhalte optimieren, um mehr Resonanz zu erhalten.

Es ist nicht verboten, sich von den Posts anderer Blogger inspirieren zu lassen, aber Sie dürfen die gefundenen Inhalte nicht originalgetreu übernehmen. Werfen Sie einen Blick auf jene Beiträge, die am meisten geteilt werden, um herauszufinden, wie Sie Ihre eigenen noch verbessern können.

Evernote – Ordnung für Kreative

Blogger sind kreative Menschen, und viele Kreative neigen zu einer etwas chaotischen Zettelwirtschaft, wenn es um die Sammlung von Ideen geht. Evernote ist ein Blogging-Tool, mit dem Sie Ordnung in Ihre schriftlich festgehaltenen Gedanken bringen können. Das Programm macht es leicht, Ihre Überlegungen überall schriftlich festzuhalten. Sie können Evernote sowohl über Ihren Desktop-PC als auch über Ihr Smartphone betreiben.

Evernote bietet vielseitige Möglichkeiten, Ordnung in den Blogger-Alltag zu bringen. Sie können beiläufige Notizen verfassen und ablegen, Adressen und Listen kategorisieren und Grafiken speichern. Das Programm macht es Ihnen zudem einfach, Ihre Dateien mit allen Endgeräten zu synchronisieren. Bei einer spontanen Inspiration sind die richtigen Dateien also immer griffbereit.

Coffitivity – stimmungsvolle Atmosphäre für zuhause

Sie haben Ihre Gedanken geordnet, alle Notizen sortiert und sind sich über das Thema Ihres Beitrags im Klaren. Doch irgendwie mag die richtige Inspiration zum Schreiben noch nicht kommen. Für kreative Prozesse kann das passende Ambiente sehr ausschlaggebend sein, denn manche Blogger kommen erst in den richtigen Räumlichkeiten so richtig in Fahrt. Doch zum Ambiente gehört für einige auch die passende akustische Kulisse.

Mit Hilfe von Coffitivity können Sie die belebte Atmosphäre eines Campus-Cafés genießen, ohne Ihren Schreibtisch verlassen zu müssen. Die App bietet einige interessante Geräuschkulissen, von denen man sich in eine angenehme Stimmung zum Schreiben versetzen lassen kann. Wer sich beispielsweise durch das dezente Murmeln in einer Bibliothek inspiriert fühlt, wird hier fündig. Einige Aufnahmen sind auch kostenpflichtig, beispielsweise das beschwingte Paris-Ambiente oder die rustikalen Geräusche aus einem Texas Teahouse. Dennoch bekommt man auf Coffitivity inspirierende Hintergrundgeräusche auch zum Nulltarif.

Readability Test Tool – versteht Sie auch wirklich jeder?

Zu kompliziert verfasste Texte werden selten von einer großen Masse an Lesern verfolgt. Wenn Sie also nicht über wissenschaftliche Spartenthemen schreiben, sollten Sie sich klar und simpel ausdrücken, um mehr Leser zu gewinnen. Wenn Ihr Schreibstil zu technisch gehalten ist, können viele Ihnen vielleicht nicht so einfach folgen. Wenn Sie also eine besonders breite Leserschaft als Zielgruppe haben, sollten Sie sich möglichst einfach ausdrücken.

Das Readability-Tool hilft Ihnen sicherzustellen, dass Ihre Blog-Posts einfach zu lesen sind. Es vergleicht Ihre Texte anhand von speziellen Indikatoren mit dem Schulklassenniveau, auf dem sich ihr Schreibstil ungefähr befindet. Sie sollten Ihre Inhalte auf das Leseniveau einer mittleren Schulstufe optimieren. Wenn Sie im grünen Bereich liegen, ist dies ein Hinweis, dass Ihr Text leicht lesbar ist. Wenn Sie sich im gelben oder orangefarbenen Bereich bewegen, dann sollten Sie Ihre Texte ein wenig vereinfachen, damit sie für Ihr Publikum verständlicher sind.

Hier sind einige Tipps, mit denen Sie die Lesbarkeit Ihrer Blog-Posts verbessern:

  • Vermeiden Sie die Verwendung von allzu technischen oder überkomplexen Wörtern (d. h. Worte, die man eventuell nachschlagen müsste, um sie zu verstehen).
  • Verwenden Sie kürzere Sätze.
  • Verfassen Sie Ihre Texte ohne Schnörkel und kommen Sie auf den Punkt.

Pixlr – Bildbearbeitung direkt im Browser

Wenn Sie mit dem Schreiben der ersten Beiträge fertig sind, sollten Sie diese visuell optimieren. Zur Bildbearbeitung gibt es eine Fülle an kostenlosen Blogging-Tools zur Auswahl. Pixlr bietet die praktische Möglichkeit, Bilder direkt im Browser zu bearbeiten. Das Programm kann mit zwei besonderen Merkmalen aufwarten: Die intuitive Bedienung erinnert stark an Photoshop; somit können sich auch erfahrene, gestaltungsaffine User leicht auf Pixlr einlassen. Zudem ist keine langwierige Anmeldung erforderlich; Sie können Ihr Bild einfach hochladen und nach Ihren Wünschen anpassen.

Im direkten Vergleich mit kostenpflichtiger Software ist der Funktionsumfang zwar nicht ebenbürtig. Dennoch spielt Pixlr in der Liga der kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme ganz oben mit. Das Programm bietet mehr Funktionen als die meisten anderen Blogging-Tools dieser Art. Wer seine Bilder via Smartphone oder Tablet schnell anpassen möchte, kann dies bequem über die Pixlr-App für Android und iOS erledigen.

Canva – originelle Infografik leicht gemacht

Eine Textwüste als Blog-Post sieht auf Ihrer Website weniger ansprechend für Besucher aus. Integrieren Sie visuelles Material wie Infografiken, Diagramme und andere Bilder, um den Textfluss aufzulockern und den Post ansprechend zu gestalten.

Viele Blogger haben Probleme mit der Integration von Bildern in ihren Text. Einige ergänzen ihre Beiträge mit Stock-Bildern. Wenn Sie allerdings etwas Maßgeschneidertes bevorzugen, ist Canva das richtige Programm für Sie. Canva ( ist ein kostenloses Blogging-Tool, mit dem Sie einfach Ihre eigenen Grafiken zu Ihren Blog-Posts erstellen können. Egal ob Sie Infografiken entwerfen wollen oder nur ein paar Bilder basteln möchten, um sie in Ihre Beiträge einzufügen – diese Aufgaben können Sie mit Canva erledigen.

Ein wichtiger Vorteil von Canva sind die zahlreichen integrierten Vorlagen, mit deren Hilfe Sie die Größe Ihrer Grafiken perfekt für jede gängige Social-Media-Seite anpassen können. So können Sie z. B. ein Bild für Ihre Leser einfach per Vorlage über Pinterest teilen oder einen Tweet über die Twitter-Vorlage absenden.

Originelle visuelle Inhalte sind das A und O für Blogger, denn sie lassen Ihre Beiträge in der Masse herausstechen. Verleihen Sie Ihrem Blog mehr Pepp mit aufmerksamkeitserregenden Grafiken anstelle von Stock-Fotos und Textwüsten.

Unsplash – originelle lizenzfreie Fotos

Um Stimmung zu vermitteln, sind aussagekräftige Fotos unerlässlich. Viele Blogger können sich teure Lizenzen für Fotos nicht leisten und deswegen nur auf ein eingeschränktes Sortiment an Creative-Commons-Bildern zurückgreifen. Diese sind oft leider nicht in hohen Auflösungen erhältlich, und auch die Motivauswahl lässt auf vielen Plattformen zu wünschen übrig.

Wollen Sie Ihre Artikel mit Fotos bestücken, müssen Sie Ihren Lesern schon etwas Besonderes bieten. Wenn Sie einen gewissen künstlerischen Anspruch an Ihre Fotos haben, sollten Sie sich Unsplash anschauen. Unsplash ist ein Anbieter von hochauflösenden Fotos, die alle komplett kostenfrei heruntergeladen und verwendet werden können. Die Lizenzbedingungen der großen Stock-Foto-Seiten wie Shutterstock oder Fotolia sind z. T. etwas kompliziert. Zudem besteht die erworbene Lizenz in vielen Fällen nur für einen bestimmten Zeitraum. Hier haben es die Nutzer von Unsplash leicht: Alle Fotos sind ohne Einschränkung für alle Zwecke nutzbar.

Was macht Unsplash besonders empfehlenswert? Die Bilder werden von Kuratoren in thematisch geordnete Rubriken unterteilt, was die Suche nach den passenden Fotos intuitiver und einfacher macht. Sie finden auf der Seite originelle und moderne Fotos von professionellen Fotografen in hochauflösender Qualität zu den unterschiedlichsten Themen. Sie können sich auch einfach durch die Ordner klicken und sich inspirieren lassen.

Coverr – kostenlose Videos für Ihren Blog

Noch beliebter als originelle Fotos sind Videos auf Webseiten. Wenn Besucher ansprechende Videos auf Ihrer Seite finden, steigt die Verweildauer auf Ihrem Blog enorm an. Des Weiteren sind Videos erwiesenermaßen zuträglich für ein gutes Ranking auf Google und anderen Suchmaschinen. Warum also nicht passende Videos zu Ihren Themen einbinden?

Leider sind die Lizenzkosten für gute Videos noch höher als die für professionelle Fotos. Für Privatpersonen sind diese Gebühren kaum zu bezahlen. Daher bieten sich die Videos von Coverr besonders für Blogger an. Ähnlich wie bei Unsplash sind alle hochgeladenen Videos als „Creative Commons Zero“ (CC0) deklariert, was bedeutet, dass es keine Nutzungsbeschränkungen für sämtliche Videos auf der Seite gibt.

Coverr bietet einen großen Fundus an Videos zu vielen Themenkomplexen. Wenn Sie sich für eines der zahlreichen Videos entschieden haben, können Sie es downloaden und in Ihren Blog einfügen. Coverr stellt auch den HTML-Code zur Einbindung der Videos zur Verfügung, was die Anwendung für Anfänger besonders problemlos gestaltet.

Yoast SEO-Plug-in – verbessern Sie Ihr Ranking

Um sogenannten Traffic für Ihren Blog zu generieren (also die Anzahl der Besucher zu erhöhen), sind Sie vor allem auf die Suchmaschinen Google, Bing u. a. angewiesen. Erhalten Nutzer in den Suchergebnissen zu relevanten Begriffen Ihre Seite angezeigt, können sie auch auf Ihre Website aufmerksam werden. Deshalb ist es wichtig, bei den entsprechenden Suchanfragen eine gute Platzierung zu erzielen.

Wie stellen Sie sicher, dass Sie bei Google und Co. gefunden werden? Eine Vielzahl von Faktoren wirken sich auf SEO aus. Diese lassen sich jedoch in zwei Hauptkategorien unterteilen:

  • Onpage-Faktoren: optimierte Meta-Daten, Webentwicklung („sauberer“ Quelltext), eindeutige URLs, relevante und mehrwertige Inhalte, sinnvolle Seitenstruktur u. a.
  • Offpage-Faktoren: Backlinks, online einsehbare Erwähnungen Ihrer Firma bzw. Website, auch in sozialen Medien

Das Blogging-Tool Yoast SEO wurde als WordPress-Plug-in entwickelt, um Ihnen zu helfen, einige der wichtigsten Onpage-SEO-Faktoren zu verbessern – auch wenn Sie noch keine Erfahrung mit Webentwicklung und SEO haben. Dieses Plug-in kümmert sich von der Einrichtung Ihrer Meta-Titel und -Beschreibungen bis hin zur Erstellung einer Sitemap um alles. Yoast hilft Ihnen sogar, die komplexeren Aufgaben wie die Bearbeitung Ihrer robots.txt und .htaccess anzupacken.

Einige der Einstellungen erscheinen auf den ersten Blick ein wenig komplex, wenn Sie vorher noch nichts mit SEO und WordPress zu tun hatten. Yoast hat daher praktischerweise ein internes Tutorial für Anfänger erstellt, um Ihnen beim Einrichten behilflich zu sein:

Trello – Project Management für Blogger

Dieses Blogging-Tool ist von entscheidender Relevanz für Unternehmen und Vermarkter, die eine große Menge an Inhalten produzieren. Aber auch für alle Arten von Teams mit einem hohen Output ist es hilfreich. Trello ist im Wesentlichen ein Projekt-Management-Tool, das sich auf die Verbesserung Ihres Workflows konzentriert.

Sie können mit Trello Aufgaben erstellen, fällige Termine festlegen und mehrere Teammitglieder hinzufügen. Eigentlich bietet das Programm fast alles, was Sie benötigen, um Ihre gesamten Blogging-Prozesse zu verwalten. Es gibt viele Projekt-Management-Tools, aber Trello ist speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Blogger. Das Programm ist besonders empfehlenswert, weil es sich auf die wichtigsten Funktionen beschränkt, Sie sich also nicht mit unnötigem Beiwerk beschäftigen müssen.

Eine sehr hilfreiche Funktion ist der Blogging-Editorial-Kalender in Trello. Mit einem Template lässt sich so schnell der individuell passende Kalender aufbauen. Organisation ist der Schlüssel für erfolgreiche Blogger, und deshalb befindet sich Trello definitiv unter den wichtigsten Blogging-Tools.

Sprout Social – Marketing über Social Media

Sie haben mithilfe der vorgestellten Blogging-Tools visuell und textlich beeindruckende Inhalte erstellt, die perfekt für Suchmaschinen und Leser optimiert sind, aber was nun? Jetzt ist es an der Zeit, dass man über Ihre Inhalte spricht. Promotion über Social Media ist definitiv eine der besten Möglichkeiten, um schnell Aktivität für Ihre Blog-Posts zu generieren. Um dies zu erreichen, brauchen Sie ein gutes Social-Media-Management-Tool.

Sprout Social können Sie bequem dazu verwenden, die Veröffentlichung Ihrer Beiträge zu planen und zu automatisieren. Es lässt sich einfach einstellen, wann die Beiträge über Ihre Social-Media-Profile wie Twitter, Facebook und LinkedIn veröffentlicht werden. Das Blogging-Tool ist am praktischsten, wenn Sie Ihre Beiträge mehrmals während der Woche oder im Monat regelmäßig veröffentlichen möchten. Sprout Social macht es Ihnen einfach, Ihre Beiträge über verschiedene Profile auf diversen Plattformen synchron zu posten.

Sie können mit Sprout Social verschiedene Schlagzeilen in Ihren Social-Media-Posts austesten. Auf diese Weise werden Sie sehen, welche Überschrift die meisten Klicks und Aktivitäten generiert. Sie können bequem die Performance Ihrer Social-Media-Inhalte direkt über das Dashboard verfolgen.

Ein weiterer guter Grund für die Verwendung von Sprout Social ist die Funktion für Outreach-Marketing. Viele Vermarkter denken beim Thema Outreach sofort an das Senden von E-Mails. Aber Websites wie Twitter und LinkedIn, die durch den Aufbau von Verbindungen und Interaktion gedeihen, eignen sich auch ideal für Outreach. Mit Sprout Social können Sie Influencer in Ihrer Branche finden und die Konversation mit jeder Person abspeichern.

Dank Sprout Social gelingt es Ihnen leicht, Ihre Follower in regelmäßigen Abständen zu erreichen, damit ihre Beiträge fleißig geteilt werden. Manuelles Teilen Ihrer Beiträge in jedem einzelnen sozialen Netzwerk ist nicht besonders effizient. Sprout Social nimm Ihnen die Arbeit ab.

E-Mail-Marketing-Tools & Autoresponder

Neben Social Media ist E-Mail-Marketing eine weitere Möglichkeit, um die Popularität Ihrer Blog-Posts zu steigern. E-Mails können Sie unmittelbar an Ihre Zielgruppe versenden. Sie sind also auf der sicheren Seite, wenn Sie wollen, dass ihre Leser beispielsweise ein wichtiges Update erhalten. Ein E-Mail-Marketing-Tool oder Autoresponder gibt Ihnen die Möglichkeit, E-Mail-Adressen zu sammeln und Ihre Inhalte automatisch zu versenden.

Es gibt viele verschiedene E-Mail-Marketing-Tools, die allesamt empfehlenswert sind. Zu den beliebtesten E-Mail-Marketing-Blogging-Tools für Unternehmen und Privatblogger gehören:

Sobald Sie Ihr Konto und Ihre E-Mail-Listen eingerichtet haben, sollten Sie sich daran gewöhnen, regelmäßig Updates per E-Mail an Ihre Leser zu verschicken. So erhalten Sie die besten Ergebnisse in Form von Reaktionen auf Ihre Posts. Je öfter Sie Ihren Lesern neue, hochwertige Inhalte bieten können, desto beständiger wird die Zahl Ihrer Follower steigen. Wenn Sie mit Ihrem Blog Geld verdienen möchten, ist dieses Blogging-Tool für Sie unverzichtbar.

Google AdSense – Ihr Blog als Einnahmequelle

Das bekannteste Programm für die Platzierung von Onlinewerbung ist Google AdSense. Das System wird bereits seit 2003 erfolgreich von Google betrieben. AdSense erlaubt Ihnen, Textanzeigen oder Werbebanner auf Ihrer Webpräsenz einzubinden. Die Auszahlungen an die Werbenden gehen weltweit in die Milliardenhöhe, daher sollte man diese attraktive Möglichkeit für den eigenen Blog in Betracht ziehen.

Laut eigenen Angaben von Google lassen scih mit AdSense 80 Prozent der Internetnutzer erreichen. Die Plattform ist demnach der größte Anbieter von Onlinewerbung weltweit. Bevor Sie eine Werbung schalten können, müssen Sie sich bei Google AdSense registrieren, um anschließend die Werbeblöcke in Form von Bannern oder Links in Ihren Blog zu integrieren. Jeder Klick auf einen dieser durch einen Algorithmus angepassten Werbemittel bringt dem Werbenden – auch „Publisher“ genannt – eine kleine Vergütung ein.

Wenn Sie sich für Google AdSense registrieren möchten, müssen Sie zunächst ein Google-Konto erstellen. Außerdem müssen Sie volljährig und juristisch befugt sein, eine Website oder einen Blog zu betreiben. Um die Vergütung ausgezahlt zu bekommen, geben sie bei der Registrierung Ihr Bankkonto an. Sobald Sie mit Ihren eingebundenen Anzeigen mehr als 70 Euro verdient haben, überweist Ihnen Google Ihr Geld. Wenn Ihre Provision später höher taxiert wird, erhalten Sie eine regelmäßige Überweisung jeden Monat.

Um Klicks zu generieren, haben Sie die Auswahl zwischen Bannern und Werbelinks. Sie können die Werbeblöcke optisch anpassen, damit sie sich ins Layout Ihres Blogs einfügen. Die Größen der Banner werden von Google in der Benutzeroberfläche vorgegeben. Die Platzierung der Werbemittel kann der Publisher aber selbst bestimmen. Allerdings orientiert sich die Vergütung auch an der Platzierung der Werbung. Ein Banner auf der Startseite bringt selbstverständlich mehr Honorar ein als eines auf einer versteckten Unterseite. Die maximale Anzahl an Werbeblöcken pro Seite liegt bei drei Bannern und drei Linkblöcken.

Wie viel Google schlussendlich für einen Klick auszahlt, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist etwa die Anzahl der Impressions (wie oft eine Anzeige ausgespielt wird), aber auch das Verhalten der Besucher auf Ihrem Blog beeinflusst die Höhe der Auszahlung. Außerdem kommt es darauf an, ob Sie große Konkurrenz in Ihrem Themenbereich haben. Wenn Sie viele Besucher bei einem einzigartigen Thema für sich verbuchen können, fällt Ihr Honorar höher aus.

Google Analytics – werten Sie Ihre Performance aus

Sie haben Ihre Inhalte erfolgreich erstellt und via Social Media und E-Mail-Marketing-Tools die Promotion gestartet. Nun wäre es natürlich interessant, die Ergebnisse Ihrer Bemühungen zu verfolgen. Google Analytics ist das populärste Analyse-Tool, mit dem Sie die Performance Ihrer Inhalte verfolgen können. Es kann in der Anwendung manchmal etwas komplex sein. Anfänger sollten sich vor allem die folgenden Bereiche zu Gemüte führen:

  • Akquisition: Wie finden potenzielle Leser zu Ihrem Blog?
  • Zielgruppe: Wer besucht Ihren Blog?
  • Verhalten: Was machen die Besucher auf Ihrem Blog?

Je öfter Sie sich anmelden und Ihre Analyse überprüfen, desto geübter werden Sie im Umgang mit dem Dashboard. Mit Google Analytics können Sie langfristig Ihre Performance messen. Sie sollten allerdings einen entsprechenden Vermerk in Ihre Datenschutzerklärung aufnehmen, um Ihre Leser über die Anwendung des Analyse-Tools zu informieren. Es gibt auch gute Alternativen zu Google Analytics für Blogger, die etwa die Datenspeicherung durch Google kritisch sehen. Falls Sie bezüglich der Auswertung Ihrer Performance weniger ambitioniert sind, können Sie auch die grundlegenden Besucherstatistiken nutzen, die von einigen Blogging-Diensten angeboten werden.

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