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Alternativen zu OneNote: Digitale Notizbücher im Vergleich

Wie oft haben Sie schon den Einkaufszettel zu Hause vergessen? Wie viele Klebezettel mit Memos und Notizen fliegen bei Ihnen herum? Und geht es Ihnen auch so, dass Sie gerade dann, wenn Sie einen guten Einfall haben, Ihr Notizbuch nicht dabei haben? Die Lösung für all diese Alltagsprobleme heißt: ein digitales Notizbuch. Mit diesem haben Sie Ihre sämtlichen Notizen jederzeit beisammen und greifen via Smartphone & Co. auch von unterwegs auf sie zu.

Bei den digitalen Notizbüchern gehört Microsoft mit OneNote, das im aktuellen MS-Office-Paket enthalten, aber auch kostenlos einzeln erhältlich ist, zu den Marktführern. Das Programm stieg innerhalb kürzester Zeit zu den weltweit beliebtesten Lösungen in dem Bereich auf. Der Nachteil: OneNote ist hauptsächlich für Windows-Nutzer gedacht. Für andere Plattformen wie Linux, macOS, Android oder iOS ist die OneNote-App zwar verfügbar, doch teilweise nur mit beschränkten Funktionen. Viele User sind daher auf der Suche nach geeigneten Alternativen. Welche guten OneNote-Alternativen es gibt, erfahren Sie in diesem Überblick.

Outline: Der beste Freund von OneNote

Ob in Alltag, Beruf, Studium oder Schule: Das digitale Notizbuch Outline ist bei Apple-Nutzern sehr beliebt. Vor allem wenn Sie von unterwegs über Ihr Smartphone oder Ihrem Tablet Notizen festhalten möchten, ist diese App bestens geeignet. Das Besondere: Outline ist vollständig mit OneNote kompatibel. Die App kombiniert praktisch die Stärken von OneNote und ergänzt diese um weitere Funktionen – damit gehört Outline eindeutig zu den besten OneNote-Alternativen.

Ein klarer Pluspunkt ist die Übersichtlichkeit: Wie bei OneNote können Sie Ihre Notizen in verschiedenen Büchern sammeln, die sich wiederum in zahllose Registerkarten einteilen lassen. Unter diesen können Sie unbegrenzt viele weitere Seiten anlegen. Das Prinzip gleicht also einem Karteikasten. Die einfache Bedienung ermöglicht Ihnen ohne lange Eingewöhnungszeit, Ihre Bücher nach persönlichen Themenfeldern zu verwalten. Ihre Notizen können Sie dabei nach Belieben auf dem Whiteboard platzieren und per Mausklick umstrukturieren. Auch Ihre OneNote-Notizen lassen sich vollständig in Apples Outline übertragen, öffnen und überarbeiten. Das schicke Apple-Design verleiht dem Ganzen den letzten Schliff. Alternativ können Sie auch das Format von OneNote importieren.

Zur Textformatierung stehen Ihnen alle notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, die Sie aus Textverarbeitungsprogrammen wie Word kennen. Außerdem gibt es eine Zeichenfunktion, mit der Sie entweder selbst zeichnen oder auf vorgegebene Formen wie Kreise, Rechtecke oder Pfeile zurückgreifen können. Die integrierte Suchfunktion erlaubt Ihnen, Ihre Notizen sehr leicht zu durchforsten. Noch schneller finden Sie Ihre Notizen, wenn Sie einzelne Wörter mit Tags priorisieren. Um Ihre Notizbücher vor unerwünschten Zugriffen zu schützen, können Sie zusätzlich Passwörter vergeben.

Auch in puncto Multimedialität zeigt sich Outline vielseitig: So fügen Sie nicht nur Bilder, Grafiken und Screenshots in Ihre Notizen ein, sondern auch Videos oder Sprachnachrichten. Sie können einzelne Notizen direkt ausdrucken oder im Word- bzw. PDF-Format speichern. PDF-Dokumente lassen sich zudem beschriften und kommentieren.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Ihre Notizbücher mit Ihren Arbeitskollegen oder Freunden per E-Mail zu teilen und sie dazu einzuladen, gemeinsame Notizen anzulegen. Dazu wählen Sie eine beliebige Cloud aus: Speichern Sie Ihre Notizen beispielsweise in iCloud Drive, Box, OneDrive, SharePoint oder in der Dropbox. Höchst sensible Notizen sollten Sie jedoch lokal und offline schützen.

Tipp

Beachten Sie, dass eine gemeinsame Notizerstellung mit anderen OneNote-Nutzern nur über Microsofts hauseigene Cloud OneDrive möglich ist.

Nachteile: Outline ist kostenpflichtig – das ist bei so einem großen Funktionsumfang auch nicht verwunderlich. Mit seiner attraktiven OneNote-Kompatibilität nehmen das viele User allerdings gerne in Kauf. Doch auch wenn die App höchst zuverlässig ist, kommt es hier und da zu Synchronisationsfehlern. Insbesondere die Übertragung von handschriftlichen Notizen gelingt nicht immer. Auch wenn Outline in vielen Punkten überzeugt, bleibt das Programm ausschließlich für Apple-Nutzer interessant.

Vorteile Nachteile
Kompatibel mit OneNote Kostenpflichtig
Übersichtlich, leichte Bedienung Nur für iOS und macOS
Multimedial: Zeichenfunktion, Audio- und Sprachdateien, Excel-Tabellen, Grafiken, PDF-Dateien, Aufgabenlisten Gelegentliche Synchronisationsfehler (vor allem bei handschriftlichen Notizen)
Integrierte Suchfunktion, Priorisierungen über Tags Funktion „Mit Freunden teilen“ Gemeinsame Notizerstellung mit anderen OneNote-Nutzern nur über OneDrive möglich
PDF-Dateien können bearbeitet und kommentiert werden  
Passwortfunktion  
Notiz per E-Mail erstellen und versenden  
Verschiedene Cloudsysteme zur Auswahl (iCloud Drive, Box, OneDrive, Dropbox)  

Sie arbeiten nicht gerne mit Apple, sondern vorzugsweise mit anderen Plattformen? Es gibt noch weitere sehr gute OneNote-Alternativen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Evernote: Mehr Features, aber für mehr Geld

Was Outline fehlt, kann Evernote bieten: Das virtuelle Notizbuch ist – dank passender Apps – auf jeglichen Plattformen voll funktionsfähig und kann sowohl auf Smartphone und Tablet als auch auf iPhone, iPad, BlackBerry oder im Web genutzt werden. Gibt es ein neues Feature, so ist dieses für alle Betriebssysteme gleichermaßen verfügbar. Damit ist Evernote seinen Kontrahenten einen Schritt voraus und erfreut sich als OneNote-Alternative immer größerer Beliebtheit.

Hinsichtlich Übersichtlichkeit, Textformatierung und Multimedialität ist Evernote mit Microsofts OneNote vergleichbar. Auch hier können Sie beliebig viele Notizbücher erstellen. Darin fassen Sie Ihre Notizen – ähnlich wie in einem Ordner – chronologisch zusammen. Für jede Notiz vergeben Sie Schlagwörter, mit deren Hilfe Sie die entsprechenden Notizen wiederfinden können. Die Schlagwortsuche funktioniert ebenso bei eingefügten Bildern, Tabellen, PDFs oder Office-Dokumenten.

Evernote bietet zahlreiche weitere interessante Features, z. B. die Offline-Nutzung oder durchsuchbare PDF-Dateien. Allerdings sind die meisten Zusatzfunktionen nur in den kostenpflichtigen Versionen „Evernote Plus“ und „Evernote Premium“ erhältlich. Der kostenlose Basic-Tarif ist hingegen stark eingeschränkt. Hier ist lediglich die Suchfunktion, die Passcode-Sperre sowie die Freigabe und Besprechung von Notizen an Bekannte und Freunde integriert. Außerdem stehen Ihnen monatlich 60 MB für Uploads zur Verfügung und Sie können nur zwischen zwei Geräten synchronisieren. In der kostenpflichtigen Premium-Version erhalten Sie hingegen 10 GB pro Monat und dürfen Ihre Notizen unbegrenzt auf allen Geräten synchronisieren.

Nachteile: So viele interessante Features Evernote auch zu bieten hat, die meisten sind leider nur in den kostenpflichtigen Versionen erhältlich. Daher scheint das Programm nur auf den ersten Blick besonders vielseitig zu sein. Ein weiteres Manko ist die Nutzerfreundlichkeit. Da sich die Software mit unzähligen Apps und Webanwendungen verbinden lässt – z. B. mit den täglichen Wetterprognosen –, kann das Notizbuch schnell überladen wirken. Wer allerdings regelmäßig mit Evernote arbeitet, wird sich an die Bedienung gewöhnen.

Vorteile Nachteile
Mit jeglichen Plattformen kompatibel; Features auf allen gleichermaßen funktionsfähig Voller Nutzungsumfang nur im kostenpflichtigen Premium-Paket
Integrierte Suchfunktion (Notizsuche über Schlagwörter) Basic-Tarif sehr eingeschränkt, z. B. keine Offline-Funktion
Multimedial: Bilder, Tabellen, PDF- und Office-Dateien, Audio- und Sprachnachrichten, Aufgabenlisten Nicht einfach zu bedienen; zusätzlicher Aufwand durch Schlagwortvergabe
Erinnerungsfunktion  
Integration mit Google Drive  
Notizen freigeben und besprechen  
Passcode-Sperre  
Web-Frontend  
Profi-Funktionen (Visitenkarten scannen, Präsentationen erstellen etc.) für Geschäftskunden verfügbar  

Simplenote: Die schlichte Alternative zu OneNote

Wenn Sie ein effektives und gleichzeitig schlichtes Notizbuch ohne viele Features bevorzugen, sind Sie bei Simplenote gut aufgehoben. Das Programm ist komplett kostenlos und zeichnet sich vor allem durch seine Einfachheit aus. Es handelt sich um ein – wie der Name zu Recht verspricht – simpel zu bedienendes Notizbuch, mit dem Sie auf jeglichen Plattformen wie iOS, Android, Mac, Windows, Linux oder im Web Notizen erstellen können.

Damit Sie Simplenote nutzen können, müssen Sie sich zunächst beim Anbieter kostenlos registrieren. Unter Ihrem Account werden alle Ihre Notizen automatisch gespeichert. Ein Datenlimit ist nicht vorgegeben. Allerdings wird empfohlen, bei der Notizlänge eine Anzahl von 1.000 Wörtern nicht zu überschreiten, um den Speicherprozess nicht unnötig zu belasten.

Ihre Notizen sind – ähnlich wie bei Evernote – chronologisch nach Erstelldatum angeordnet. Sie können sie aber auch alphabetisch sortieren. Damit Sie Ihre Notizen schnell über die Suchleiste finden, sollten Sie diese zusätzlich mit Tags priorisieren. Dadurch haben Sie alle wichtigen Notizen stets im Blick.

Über Ihren Account können Sie Ihre Notizen auch mit anderen Simplenote-Usern teilen. Die Teilfunktion ist ebenfalls über E-Mail oder über soziale Netzwerke wie Facebook möglich. Eine Passwort-Sperre schützt Ihr Notizbuch zusätzlich vor unerlaubten Zugriffen.

Nachteile: Was den Funktionsumfang betrifft, bietet Simplenote im Gegensatz zu seinen Mitstreitern extrem wenig. Dies mag diejenigen, die ein simples Notizbuch im Textformat bevorzugen, nicht sonderlich stören – zumal das Programm die beliebte Auszeichnungssprache Markdown unterstützt und somit einfache Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Allerdings sind multimediale Features oder das Einfügen und Bearbeiten von Dokumenten nicht vorhanden.

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass das Programm ausschließlich in englischer Sprache existiert. Außerdem müssen Sie sich bei jeder Nutzung über Ihren Simplenote-Account extra einloggen, um Notizen zu erstellen oder freizugeben.

Vorteile Nachteile
Kostenlos für alle Plattformen (iOS, Android, macOS, Windows, Linux und Web) Geringer Funktionsumfang
Übersichtlich; einfache und schnelle Bedienung Nur Textformat – Einfügen von Bilddateien aber über Zusatztool Markdown möglich
Integrierte Suchfunktion, Priorisierung über Tags möglich Sprache: Englisch
Funktion „Notizen freigeben“ Einloggen in Simplenote-Account notwendig
Automatische Back-ups  
Passwort-Sperre  

Google Keep: Egal wo, egal wann – Ideen überall festhalten

Wer seine Ideen schnell und unkompliziert festhalten möchte, ist bei Google Keep genau richtig. Das kostenlose Programm ist besonders für Smartphone-Nutzer interessant, die ihre Gedanken unterwegs kurz notieren und abspeichern möchten. Damit ist Goople Keep eine sehr gute und einfach zu bedienende Alternative zu OneNote.

Google Keep funktioniert wie eine Art Pinnwand: Ihre Notizen werden wie Post-its auf der Bildschirmoberfläche angezeigt, die sich zusätzlich farblich markieren lassen. Eine Besonderheit: Bei der Android-App können Sie Ihre Notizen sogar diktieren statt sie selbst einzutippen.

Fakt

Google Keep gibt es als App für Android und iOS sowie als Webanwendung. Außerdem existiert eine Chrome-Erweiterung. Die Synchronisation zwischen den Geräten funktioniert mittels der hauseigenen Cloud Google Drive. In dieser stehen Ihnen 15 GB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Damit Sie Google Keep nutzen können, benötigen Sie allerdings ein Google-Konto.

Mit Google Keep können Sie nicht nur Notizen oder Checklisten anfertigen, sondern auch Bilder und Dokumente speichern. Diese können Sie mit weiteren Usern teilen. Nutzen Sie die integrierte Suchleiste, um alle Ihre Notizen und Inhalte wiederzufinden. Ein weiterer Pluspunkt: die Erinnerungsfunktion, mit der Sie keinen Termin mehr verschwitzen werden.

Wie Google Keep genau funktioniert, erfahren Sie in diesem Video:

Nachteile: Auch wenn Google Keep mit Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit punktet, sind die Funktionen längst nicht so umfangreich wie bei Outline oder Evernote. Außerdem können Sie keine individuellen Ordner erstellen. Es existiert lediglich eine große Pinnwand, auf der alle Ihre Notizen gespeichert werden.

Vorteile Nachteile
Kostenlos Weniger Funktionen als Outline oder Evernote
Übersichtlich; einfache und schnelle Bedienung Mehr für spontane Notizen geeignet, nicht als längerfristiges Notizbuch
Integrierte Suchfunktion, Schlagworte Anlegen individueller Ordner nicht möglich
Zeichenfunktion  
Aufgabenlisten  
Erinnerungsfunktion  
Multimedial: Sprachmemos, Fotos  
Integration in Google Drive  
Schickes Design (farbige Post-its)  

Wunderlist: Das Organisationstalent

Mit Wunderlist haben Sie einen zuverlässigen Aufgaben-Manager, mit dem Sie schnell und unkompliziert To-do-Listen erstellen. Ihre Notizen bzw. Aufgaben werden in Listen geführt, die Sie unbegrenzt und individuell anlegen können. Ist eine Aufgabe erledigt, können Sie die einzelne Notiz oder die gesamte Liste löschen. Bei größeren Planungen hilft Ihnen die Gliederung in Teilaufgaben. In der kostenlosen Version können Sie bis zu 25 Teilaufgaben pro Aufgabe erstellen. Entscheiden Sie sich für die kostenpflichtige Version Wunderlist Pro, entfällt diese Beschränkung.

Fakt

Wunderlist funktioniert problemlos auf allen Geräten. Die App ist kostenlos verfügbar für iPhone, iPad, Mac, Android, Windows, das Kindle Fire und die Apple Watch sowie als Webanwendung.

Ein weiterer Pluspunkt: Ihre Notizen lassen sich durch Sternchen oder Hashtags priorisieren. Über die Suchfunktion werden Ihnen alle priorisierten Notizen nach Erstelldatum angezeigt. Damit Sie keine Aufgabe vergessen, gibt es auch hier zusätzlich eine Erinnerungsfunktion.

Das Besondere: Mit Wunderlist ist es möglich, gemeinsame Projekte zu planen. Laden Sie Freunde, Bekannte oder Kollegen ein und erstellen Sie gemeinsam Aufgabenlisten. Sie können sich gegenseitig Aufgaben zuweisen, Notizen austauschen und miteinander chatten. In der kostenlosen Version stehen Ihnen 25 Zuweisungen pro geteilter Liste zur Verfügung. Außerdem können Sie Dateianhänge – egal ob Fotos, Tabellen, Videos etc. – bis zu 5 MB hochladen. Hier lohnt es sich, auf die kostengünstige Variante Wunderlist Pro zurückzugreifen, mit der Sie alle Funktionen uneingeschränkt nutzen können.

Nachteile: Wunderlist besitzt zwar weniger Features und Tools als Outline oder Evernote, bietet aber mehr Struktur und Übersichtlichkeit als Google Keep. Die Hauptfunktion bleibt allerdings auf die Erstellung von To-do-Listen beschränkt. Daher ist die OneNote-Alternative Wunderlist eher für kurzfristige Aufgaben und Gruppenprojekte geeignet. Außerdem sind die Funktionen nur in der kostenpflichtigen Version Wunderlist Pro uneingeschränkt nutzbar. Ein weiterer potenzieller Minuspunkt: In den Apps für Android, iPhone und iPad gibt es andere Bedienungsmöglichkeiten als auf Mac, Windows und in der Webanwendung.

Hinweis

Wunderlist gehört mittlerweile zu Microsoft und soll zukünftig unter den Namen Microsoft To-Do vermarktet werden.

Vorteile Nachteile
Kostenlos, enthält im begrenzten Umfang alle Features und Tools aus der kostenpflichtigen Version Weniger Funktionen als Outline oder Evernote
Übersichtlich; einfache und schnelle Bedienung Nur in der kostenpflichtigen Version: Unbegrenzte Uploads, Teilaufgaben und Zuweisungen
Integrierte Suchfunktion, Priorisierungen möglich (Sternchen oder Hashtags) Auf Android, iPhone und iPad anders zu bedienen als auf Mac, Windows und im Web
Aufgabenlisten, Aufgaben zuweisen, Teilaufgaben erstellen etc. Mehr für spontane Notizen und Gruppenprojekte geeignet, nicht als umfangreiches Notizbuch
Kommentarfunktion  
Multimedial: alle Dateiformate, von Fotos bis Tabellen, Präsentationen, Videos, Sprachmemos etc.  
Funktion „Listen teilen“  
Erinnerungsfunktion, Fälligkeitsdatum  
Notiz oder Aufgabe per E-Mail erstellen  
Schickes Design (verschiedene Hintergrundmotive verfügbar)  

Memonic: Gemeinsam den Überblick behalten

Auch Memonic ist als digitales Notizbuch bei vielen Usern sehr beliebt. Das Programm ist in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Version erhältlich. In der kostenlosen Version können Sie bis zu 100 Notizen sowie 3 Gruppenprojekte pro Monat anlegen. Daneben steht Ihnen eine Anhangsgröße von 2 MB pro Datei zur Verfügung. Entscheiden Sie sich für die Premium-Version, können Sie alle Features uneingeschränkt nutzen. Die Anhangsgröße wird auf insgesamt 20 MB pro Datei angehoben. Ebenso gibt es für Premium-Nutzer den sogenannten Sammelmodus, der Ihnen bei längeren Webrecherchen behilflich ist.

Fakt

Als Student/in erhalten Sie für die Premium-Version einen Rabatt.

Das Besondere an Memonic ist, dass Sie Ihre Einträge – ähnlich wie in sozialen Netzwerken – privat nur für Sie, für Freunde oder öffentlich für alle User sichtbar machen können. Daneben können Sie Gruppen anlegen und gemeinsam Notizen erstellen. Besprechen Sie Ihre Projekte auf direktem Wege über die integrierte Mail-Funktion oder teilen Sie Ihre Notizen über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Mit dem Zusatztool Web Clipper können Sie Webinhalte sogar direkt in Memonic speichern.

Auch in Sachen Multimedialität kann Memonic punkten. Sie verfügen nicht nur über ein vielseitiges Texttool, sondern können auch gleichzeitig Dokumente, Grafiken, Videos etc. einbetten. Tags helfen Ihnen, Ihre Notizen zu priorisieren und sie über die Suchleiste schnell wiederzufinden. Nicht zuletzt steht Ihnen eine Vielzahl an Hintergrundmotiven zur Auswahl.

Tipp

Memonic funktioniert problemlos auf allen Geräten. Die App ist verfügbar für iPhone, iPad, Mac, Android, Windows sowie als Webanwendung.

Wie Memonic genau funktioniert, erfahren Sie in diesem Video:

Nachteile: Memonic kann als OneNote-Alternative durchaus glänzen, allerdings können Sie nur in der kostenpflichtigen Version alle Tools und Features unbegrenzt nutzen. Da Memonic wie ein soziales Netzwerk funktioniert, sollten Sie darauf achten, welche Notizen Sie mit der Öffentlichkeit teilen möchten. Überprüfen Sie hierzu unbedingt die Einstellungen. Sicherheitshalber sollten Sie sich für die private Nutzung entscheiden und einzelne Notizen manuell freigeben.

Vorteile Nachteile
Kostenlose Version: enthält im begrenzten Umfang alle Features und Tools aus der kostenpflichtigen Version (Ausnahme: Funktion „Sammelmodus“) Weniger Funktionen als Outline oder Evernote, Fokus auf Gruppenprojekte
Kostenpflichtige Version: Studentenrabatt Nur in der kostenpflichtigen Version: Unbegrenzt Notizen und Gruppen erstellen, 20 MB Anhangsgröße, Sammelmodus
Mit jeglichen Plattformen kompatibel; Features auf allen gleichermaßen funktionsfähig  
Übersichtlich; einfache und schnelle Bedienung  
Integrierte Suchfunktion, Schlagwort-Vergabe  
Multimedial: Grafiken, Tabellen, Dokumente in Word, PDF etc.  
Funktion „Teilen“ über Facebook, Twitter & Co.; direktes Kommentieren möglich  
Notiz per E-Mail erstellen und weiterleiten  
Schickes Design (verschiedene Hintergrundmotive verfügbar)  

Alternativen zu OneNote: Merkmale und Funktionen im Vergleich

Merkmale/ Funktionen OneNote (kostenlos) Outline (€€) Evernote – Basic (kostenlos) Evernote – Premium (€€€) Simplenote (kostenlos)
Kompatibel mit Windows, macOS, Android, iOS & Co. - iOS und macOS ✓ (Synchronisierung auf 2 Geräten) ✓ (Synchronisierung auf allen Geräten)
Breite Auswahl an Features ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓ (nicht alle Features enthalten) ✓✓✓
Cloud-Speicher 5 GB (Für MS-Office-Abonnenten: 1 TB) ✓ (mehrere zur Auswahl) 60 MB 10 GB ✓ k. A.
Übersichtlichkeit ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓ ✓✓ ✓✓
Leichte Bedienung ✓✓ ✓✓ ✓✓✓
Breite Auswahl an Tools zur Textformatierung ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓ ✓✓✓
Inhalte mit anderen Usern teilen
Notiz per E-Mail erstellen - -
Inhalte aus dem Web speichern (✓)
Integrierte Suchfunktion
Multimediale Features ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓ ✓✓✓ -
Dokumente bearbeiten und kommentieren - - -
Zusatztools (Add-ons) kostenlos verfügbar ✓ z. B. Onetastik, OneNote Web Clipper, News360 k. A. ✓ z. B. Evernote Clearly, Web Clipper ✓ z. B. DashNote, unterstützt Markdown
Merkmale/ Funktionen Google Keep (kostenlos) Wunderlist (kostenlos) Wunderlist Pro (€) Memonic (kostenlos) Memonic Premium (€€)
Kompatibel mit Windows, macOS, Android, iOS & Co.
Breite Auswahl an Features ✓ (alle Features enthalten, jedoch eingeschränkte Nutzung) ✓✓ (Features unbegrenzt) ✓ (alle Features enthalten, jedoch eingeschränkte Nutzung) ✓✓ (Features unbegrenzt + Sammelmodus)
Cloud-Speicher 15 GB 5 MB (pro Datei) Dateianhänge: unbegrenzt 2 MB (pro Datei) 20 MB (pro Datei)
Übersichtlichkeit ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓ ✓✓
Leichte Bedienung ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓✓ ✓✓✓
Breite Auswahl an Tools zur Textformatierung ✓✓ ✓✓
Inhalte mit anderen Usern teilen ✓ + Chatfunktion ✓ + Chatfunktion ✓ + Gruppenfunktion ✓ + Gruppenfunktion
Notiz per E-Mail erstellen
Inhalte aus dem Web speichern
Integrierte Suchfunktion
Multimediale Features ✓✓ ✓✓ ✓✓ ✓✓ ✓✓
Dokumente bearbeiten und kommentieren - - - - -
Zusatztools (Add-ons) kostenlos verfügbar ✓ z. B. Chrome-Erweiterung, Google Kalender ✓ z. B. Add to Wunderlist, Heute-Widget ✓ z. B. Clip-Button erstellen, Click.to Applikation, Memonic Wordpress Plug-in
Tipp

Wer seine Notizen in Wikis einpflegen möchte, sollte sich die Software Zim anschauen. Eine weitere interessante OneNote-Alternative ist TiddlyWiki, ein nicht-lineares Web-Notizbuch für anspruchsvolle Nutzer.

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